Allergien natürlich behandeln

16.03.2009 | Bad Boll/Eckwälden
Reagiert das Immunsystem zu stark auf körperfremde Stoffe, kommt es zu Allergien, die den beruflichen und privaten Alltag stark beeinträchtigen können. Eine Vielzahl von Stoffen in unserer Umwelt kann zum Auslöser werden - vom Apfel bis zur Zwiebel, vom Angorafell bis zur Zahnpasta. Dabei zeigen sich die allergischen Symptome vor allem am Auge, in den Atemwegen, an der Haut und im Magen-Darm-Trakt.

Zur Behandlung von Allergien gibt es verschiedene Ansätze: Die Idee der Hyposensibilisierung (sinngemäß: "unempfindlich machen") ist es, dem Allergiekranken das für ihn aktuelle Allergen allmählich in steigender Dosis zuzuführen, um ihn so dagegen unempfindlich zu machen. Für die Linderung der Symptome setzt die Schulmedizin oftmals Histamin-Hemmer und Kortison ein. Eine unterstützende oder alternative Therapie ist aber auch mit natürlichen Arzneimitteln möglich.

Die Behandlung mit anthroposophischen Arzneimitteln

Die Anthroposophische Medizin verfolgt bei der Behandlung von Allergien einen speziellen Ansatz: Sie unterstützt den Menschen dabei, seine Haut und Schleimhaut besser gegen die Umwelt abzugrenzen. Denn die Unfähigkeit zur Abgrenzung ist meist die Ursache für die abwehrende Reaktion des Körpers gegenüber Fremdsubstanzen, also für eine Allergie. Unterschiedliche Heilpflanzen können hier - je nach Art der Beschwerden - helfen.

Eichenrinde (Quercus robur) etwa wirkt dank Kalksalzen und Gerbstoffen in potenzierter Form antiallergisch. In Form der WALA Calcium Quercus Globuli velati kommt die Eichenrinde zur Behandlung von Allergien, Ekzemen oder Dermatitiden zum Einsatz. Die heilkräftige Seite der Eiche war früh bekannt. Ärzte wie Dioskurides beschrieben bereits die arzneilichen Wirkungen. Und auch in der Volksheilkunde hatte die Eiche ihren festen Platz. In den WALA Calcium Quercus Globuli velati wird die glatte, unverborkte, so genannte Spiegelrinde zehn bis 15 Jahre alter Eichen verwendet, die für die zusammenziehende, austrocknende, entzündungswidrige Wirkung verantwortlich ist.

Speziell bei Reizungen und Bindehautentzündungen des Auges, bedingt zum Beispiel durch Heuschnupfen, verschafft der Augentrost (Euphrasia officinalis) Linderung - etwa in Form der WALA Euphrasia Augentropfen. Für alle allergischen Erkrankungen der oberen Atemwege sind Präparate aus Berberitze (Berberis vulgaris) sowie in Kombination die beiden Früchte Quitte (Cydonia oblonga) und Zitrone (Citrus limon) ein guter Therapieansatz. Sie sind zum Beispiel enthalten in WALA Berberis/Quarz, Globuli velati und in WALA Citrus e fructibus/Cydonia e fructibus zur Vorbeugung und zur Behandlung von Heuschnupfen. Letzteres wird als flüssige Injektion durch den Arzt eingesetzt.

Quelle: Pressemeldung WALA Heilmittel GmbH

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