Back to work: Die richtige Gestaltung einer Lebensversicherung für den Wiedereinstieg nach der Babypause

15.04.2009 | Hamburg
Vier von fünf Frauen wollen wieder arbeiten, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind. Doch welche Policen mit welchen Ausgestaltungs-Merkmalen bieten dann den optimalen Schutz?

Eigenes Geld verdienen, neue Herausforderungen suchen, Selbstbewusstsein tanken: Es gibt viele Motive, die Mütter nach der Erziehungszeit zurück in den Job ziehen. Rund 60.000 Rückkehrerinnen registrierte die Bundesagentur für Arbeit allein im vergangenen Jahr. Bei der Entscheidung spielt laut dem IFP-Familienhandbuch für 67 Prozent der Frauen das Thema Rente eine wesentliche Rolle. Doch neben verlässlicher Altersvorsorge sollten auch andere Risiken in dieser Lebensphase abgesichert werden, damit kein böses Erwachen droht.

Die besten Strategien gegen die Rentenlücke

Drei Viertel aller Frauen liegt die eigene Altersvorsorge sehr am Herzen, so eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Hamburg-Mannheimer. Das große

Problem: 72 Prozent schätzen ihre Situation falsch ein. Tatsache ist, bei vielen Rentnerinnen klafft im Alter eine riesige Versorgungslücke. Im Schnitt gibt es gerade mal rund 500 Euro im Monat - etwa die Hälfte der Durchschnittsrente eines Mannes.

Beim Wiedereinstieg in den Job ist es also extrem wichtig, sich um die private Altersvorsorge zu kümmern. Finanziell besonders interessant: die sogenannte Riester-Rente. "Diese staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge ist ein Basisbaustein und lohnt sich vor allem für Mütter", so Tatjana Höchstödter, Leiterin Produktmanagement bei der Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG. Grund: Es winken Zuschüsse vom Staat. Bis auf das Jahr nach der Geburt eines Kindes, in dem sich der Eigenbetrag noch aus dem Verdienst des letzten Arbeitsjahres errechnet, ist in der Elternzeit in den ersten drei Jahren meist nur ein jährlicher Sockelbetrag von 60 Euro fällig, um die volle Förderung vom Staat zu erhalten - denn der Beitrag für die Riester-Rente bezieht sich immer auf das Vorjahreseinkommen. Zurzeit gibt es 154 Euro Grundzulage im Jahr, plus 185 Euro pro Kind. Zusätzlich erhöht sich für nach dem 31. Dezember 2007 geborene Kinder die Kinderzulage auf 300 Euro.

Generell empfehlenswert sind alle Formen von Lebensversicherungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten sind. Sie sollten unbedingt Folgendes enthalten: Eine Nachversicherungsgarantie ohne Gesundheitsprüfung, so dass sich die Leistungen gegebenenfalls problemlos aufstocken lassen. Das ist immer dann sinnvoll, wenn durch veränderte Lebensumstände der Absicherungsbedarf steigt - etwa nach Geburt eines Kindes, Heirat oder auch bei Scheidung.

Weiterer wichtiger Aspekt: Flexibilität! "Es muss möglich sein, die Beitragszahlungen über eine gewisse Zeit zu mindern, einzufrieren oder von vorneherein eine begrenzte Phase der Beitragszahlung vorzusehen", rät Expertin Tatjana Höchstödter. Damit ist die private Altersrente selbst dann nicht gefährdet, wenn in der Familienpause kein eigenes Einkommen erzielt wird.

Wichtig aber auch: Wer während der Babypause keine Beiträge entrichtet hat, sollte unbedingt daran denken, die Zahlungen wieder aufzunehmen. Besonders Frauen sollten im Alter auf möglichst ungeschmälerte Rentenleistungen zurückgreifen können. Schließlich leben sie im Schnitt sechs Jahre länger als Männer.

Die Risikofaktoren Berufsunfähigkeit und Tod

Private Lebensversicherungen für Frauen sollten außerdem einen Zusatzbaustein enthalten, der auch für Jobrückkehrerinnen unverzichtbar ist: Berufsunfähigkeitsschutz (BU). "Sie ist die zweitwichtigste Versicherung in so einer Lebensphase", meint Tatjana Höchstödter von der Hamburg-Mannheimer. Die Begründung: "Vom Staat ist keine ausreichende Versorgung im Falle einer Erwerbsminderung zu erwarten - im Ernstfall droht der finanzielle Kollaps. Die Absicherung der Erwerbskraft gehört daher unverzichtbar dazu."

Zur Versorgung der Kinder im schlimmsten Fall ist eine Todesfallabsicherung ein Muss für alle Mütter. Wichtig dabei: Bei einer Risikolebensversicherung sollte man für die Zeit, in der die Kinder klein sind, ein hohes Todesfallkapital vereinbaren. Später kann man es schrittweise reduzieren und den aktuellen Lebensumständen anpassen. Und auch eine Integration der Todesfallabsicherung als Zusatzbaustein in eine Rentenversicherung ist möglich.

Über die Hamburg-Mannheimer

Die Hamburg-Mannheimer ist eine der führenden Marken in der deutschen Lebens- und Unfallversicherung. Seit rund einem Jahrhundert setzen Kunden ihr Vertrauen in die Hamburg-Mannheimer. Ihre fünf Millionen Kunden erhalten langfristige Sicherheit und individuelle Lösungen zur Vorsorge und Vermögensbildung. Neben der Schaden- und Rechtsschutzversicherung verfügt die Hamburg-Mannheimer auch über besondere Expertise in der Absicherung sportlicher Großereignisse und von Profisportlern, und ist Partner des Deutschen Handballbundes. 2007 erzielte sie Beitragseinnahmen in Höhe von rund 3,8 Mrd. Euro.

Die Hamburg-Mannheimer gehört zur ERGO Versicherungsgruppe und damit zur Münchener-Rück-Gruppe, einem der weltweit führenden Risikoträger.

Tatjana Höchstödter, Leiterin Produktmanagement bei der Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG, über unterschätzte Gefahren, finanzielle Drahtseilakte & Sicherheitsnetze

Müssen sich Frauen, die nach der Babypause in den Job zurückkehren, wirklich um ihre Altersbezüge sorgen?

Das hängt natürlich sehr vom Einzelfall ab. Aber Fakt ist: Die Altersarmut trifft vor allem Frauen. Immer noch sind es meistens die Mütter, die sich nach der Geburt eines Kindes dafür entscheiden, die Elternzeit voll auszuschöpfen. Diese drei Jahre werden zwar für alle Geburten seit 1992 auf die gesetzliche Rente angerechnet. Oft jedoch kann die private Vorsorge in dieser Zeit nicht aufrechterhalten werden, weil es an Geld fehlt. Dann nimmt das Drama seinen Lauf, denn bekanntlich reicht die gesetzliche Altersversorgung bei weitem nicht aus.

Und wie vermeiden Frauen diese Armutsfalle?

Indem sie rechtzeitig gezielt vorsorgen. Ganz oben auf der Liste steht dabei die Riester-Rente. Bei der Hamburg-Mannheimer heißt sie Kaiser-Rente. Damit lässt sich selbst innerhalb der Erziehungszeit mit geringen Prämienzahlungen ein guter Kapitalsockel ansparen - gerade wegen der lukrativen Zulagen vom Staat. Außerdem sind flexible Altersvorsorgeprodukte speziell für Frauen eine sehr gute Sache. WOMAN"S FUTURE etwa garantiert nicht nur sichere und lebenslange Zusatzeinnahmen im Alter, sondern bietet auch Schutz vor anderen Risiken - etwa vor Unfall und besonders vor Berufsunfähigkeit.

Ist denn Berufsunfähigkeit wirklich eine so große Gefahr?

Ja. Und zwar eine von vielen Frauen unterschätzte Gefahr. Fast 170.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen jährlich in Deutschland ihren Job aus gesundheitlichen Gründen vor Erreichen des Rentenalters aufgeben. Rund 400.000 Anträge auf Erwerbsminderungsrenten werden pro Jahr gestellt. Ohne Schutz wird das dann zum finanziellen Drahtseilakt. Eine Berufsunfähigkeitspolice als Sicherheitsnetz ist deshalb Pflicht - ob man sie nun an den Rentenansparvorgang koppelt oder nicht. Eine Frau sollte frühzeitig eine solche BU-Police abschließen, denn je jünger sie ist, desto niedriger sind die Beiträge.

Quelle: Pressemeldung Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG

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