Blasenentzündung: im Fluss gestört
Kein Wunder also, dass Flüssigkeit auch später für das Zusammenwirken der dynamischen Prozesse im menschlichen Organismus eine wichtige Rolle spielt! Korrekterweise legen wir daher Wert darauf, ausreichend zu trinken. Wer jedoch achtet auch auf die andere Seite - die Ausscheidung des Urins?
Nicht loslassen können
Unser körperliches - aber auch seelisches - Wohlbefinden hängt in nicht geringem Maße davon ab, dass wir "Überflüssiges loslassen" können. Und dies ohne Beschwerden. Normalerweise ist der Gang zur Toilette eine Selbstverständlichkeit. Verlieren wir jedoch die Kontrolle über unsere Blase, bemerken wir erst, wie wichtig sie für uns ist. Plötzlich schmerzt das Wasserlassen und es besteht ständig der Drang, zur Toilette zu gehen, ohne dass nennenswerte Harnmengen abgehen - deutliche Zeichen für eine Entzündung der Blase! Auch Fieber, Blut im Urin oder Rückenschmerzen können auf einen Harnwegsinfekt hindeuten.
Die Ursachen
Gelangen Bakterien, Viren oder andere gesundheitsschädigende Organismen über die Harnröhre in die Blase, kann es zu einer Entzündung kommen. Eine der Hauptursachen für die Infektion stellt die Unterkühlung dar: Sitzen auf kalten Unterlagen oder nasse Badebekleidung steigern die Verdunstungskälte und reduzieren gleichzeitig die Durchblutung der Unterleibsregion. Ein willkommenes Umfeld für Erreger.
Auch eine unzureichende Hygiene kann zu den Beschwerden führen: So sollte man beim Gang auf die Toilette darauf achten, mit dem Toilettenpapier immer von vorne nach hinten zu wischen, damit mögliche Keime aus der Darmregion gar nicht erst in den Bereich der Harnröhre gelangen.
Da die weibliche Harnröhre mit nur drei Zentimetern etwa um das Achtfache kürzer ist als die des Mannes, sind Frauen besonders häufig von der unangenehmen Infektion betroffen. Darüber hinaus sind Schwangere sowie Frauen in den Wechseljahren durch die hormonelle Umstellung zusätzlich gefährdet. Auch der Geschlechtsverkehr stellt für die Frau ein gewisses "Risiko" dar: Keime haben so nur noch einen kurzen Weg auf sich zu nehmen, um in die Harnröhre zu gelangen.
Vorbeugen, bevor es zu spät ist
Damit es erst gar nicht zu einer Blasenentzündung kommt, sollten Sie vor allem darauf achten, dass Ihre Nieren- und Hüftgegend sowie Ihre Beine und Füße immer gut durchwärmt sind. Denn wie bei einer Erkältung ist es auch bei Infektionen im Unterleib wichtig, den körpereigenen Wärmeorganismus zu pflegen. Dazu gehört neben warmer Kleidung auch eine ausgewogene Ernährung mit Vollwertkost, die die eigene Wärmebildung anregt und das Immunsystem stärkt. Gezielte Beckenbodengymnastik oder Heileurythmieübungen sorgen für eine gute Durchblutung der Bauch-, Bein- und Unterleibsregion.
Falsches Trinkverhalten führt dazu, dass die Blase nicht ausreichend durchspült wird und sich Keime ansiedeln können: Trinken Sie also täglich bis zu zwei Liter Wasser.
Es brennt - was nun?
Bei deutlichen oder wiederkehrenden Anzeichen einer Blasenentzündung sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, da die Gefahr besteht, dass es zu einer Nierenbeckenentzündung kommt. Nicht immer jedoch ist eine Behandlung mit Antibiotika notwendig. Es lässt sich sogar beobachten, dass nach einer antibiotischen Behandlung einer Blasenentzündung bei Patienten eine erhöhte Rückfallgefahr besteht. Daher stellen anthroposophische Arzneimittel bei einer einfachen, akuten Infektion eine sanfte und wertvolle Alternative zu Antibiotika dar. In schwereren Fällen können die Arzneimittel begleitend zu Antibiotika helfen, die Beschwerden zu lindern. Als Mittel der ersten Wahl bieten sich bei einer beginnenden Blasenentzündung WALA Cantharis Blasen Globuli velati an. Sie enthalten unter anderem einen Auszug aus Ackerschachtelhalm, der die Harnausscheidung fördert, und einen Auszug aus Schafgarbe, die als krampflösend, blutungsstillend und entzündungshemmend bekannt ist. Gute Wirksamkeit erzielt auch eine gemeinsame Einnahme der Cantharis Blasen Globuli velati mit den WALA Berberis/Apis comp., Globuli velati, die den Wärmeorganismus des Körpers anregen.
Darüber hinaus sorgen heiße Fußbäder mit Dr.Hauschka Salbei Bad und Fußeinreibungen mit WALA Kupfer Salbe rot für eine gute Durchwärmung der Füße. Auflagen mit Kupfer Salbe rot erwärmen zudem eine kalte Nieren- und Blasengegend. Das in der Salbe enthaltene, fein vermahlene Kupferoxid regt die Blutzirkulation an und wirkt ausgleichend auf die Wärmeprozesse im Körper.
Wohltuend wirkt im akuten Fall zudem ein Eukalyptuswickel: Geben Sie hierfür 5 Tropfen 10%iges Eukalyptusöl in eine flache Schüssel mit etwa 300 ml 75 °C heißen Wassers und legen Sie ein Baumwolltuch auf die Wasseroberfläche - es saugt sich mit dem Öl voll. Nehmen Sie das Tuch nun mit einer Gabel aus dem Wasser und pressen Sie es mit Hilfe eines Wringtuches gut aus. Wenn Sie die Temperatur des Tuches als angenehm empfinden, legen Sie das Tuch mit der Seite, mit der es auf der Wasseroberfläche auflag, auf den Blasenbereich. Wickeln Sie nun ein Wolltuch um den ganzen Unterleib und fixieren Sie es. Bei Bedarf können Sie zudem eine Wärmflasche auflegen. Nach 20 bis 30 Minuten oder bei Kühleempfinden nehmen Sie den Wickel ab und decken Sie den Blasenbereich sofort warm zu. Bleiben Sie nun weitere 15 bis 30 Minuten ruhig liegen, damit sich die Wirkung des Wickels entfalten kann.
Ihren Flüssigkeitshaushalt sollten Sie bei einer Blasenentzündung besonders gut pflegen, indem Sie viel trinken: Nehmen Sie über den Tag verteilt 1,5 bis 3 Liter warmen Nierentee zu sich. Gut eignet sich zum Beispiel eine Teemischung aus Bärentraubenblättern, Goldrute, Birkenblättern und Schachtelhalm. Der Zusatz von WALA Nierentonikum im Tee unterstützt die Ausscheidungsfunktion der Nieren zusätzlich und setzt Entgiftungs- und Reinigungsprozesse im Körper in Gang. Getränke wie Kaffee, Schwarztee oder Säfte wirken hingegen reizend - diese sollten Sie daher meiden.
Zur Nachbehandlung einer abgeklungenen Blasenentzündung empfiehlt sich die Einnahme der WALA Argentum nitricum comp., Globuli velati. Auch wenn Sie zu wiederkehrenden Harnwegsinfekten neigen, können Sie die Globuli velati vorbeugend einnehmen.
Ein letzter Tipp
Wir wünschen Ihnen natürlich, dass Ihre Blase - dieses Wasserwunderwerk des Menschen - wie selbstverständlich funktioniert, ohne dass sie "unangenehm" auffällt. Sie hat es jedoch verdient, von Ihnen gepflegt und beachtet zu werden. Denn ohne eine gesunde Blase fiele Ihnen das Loslassen schwer!
Quelle: Pressemeldung WALA Heilmittel GmbH
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