„Halts schmerzen! Mami, ich habe Halts schmerzen“ – Kinder und ihre Krankheiten

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Es war letztes Wochenende, als mein Sohn zu mir kam und mir einen Zettel gab. Seit er in der Schule ist, versucht er so oft es geht alles schriftlich mitzuteilen. Dieses Mal lag es aber wohl vor allem daran, dass es ihm nicht gut ging. Auf dem Zettel stand: Mami, ich habe Halts schmerzen! Der kleine Schreibfehler ließ mich schmunzeln. Mit großen Augen sah er mich an und ich wusste, dass es nun Zeit war, um zu dem einen oder anderen Hausmittel zu greifen.

Erste Hilfe bei Schmerzen im Hals

Schon meine Mama hat mich bei den berühmten „Halts schmerzen“ erst einmal ins Bett gebracht, mit eine heiße Milch mit Honig gemacht und dann mit mir gekuschelt. Dazu gab es einen dicken Schal, damit der Hals nicht noch kälter wurde. Genau das machte ich nun mit meinem Sohn. Schön eingekuschelt ins Bett, mit der warmen Tasse in der Hand und Mama an der Seite schlief er erst einmal ein. Schlaf ist sowieso die beste Medizin. Doch natürlich reicht das nicht immer aus, um die „Halts schmerzen“ in den Griff zu bekommen. Kleine Hausmittel können aber nicht schaden.

Noch mehr Tipps bei Halsschmerzen

Eine gute Hilfe sind auf jeden Fall Halswickel. Hier können sowohl kühle als auch warme Wickel helfen. Kühle Wickel sind auf jeden Fall eine ideale Wahl, wenn der Nachwuchs bereits Schluckbeschwerden hat und unter einer akuten Halsentzündung leidet. Beginnen das Kratzen im Hals erst und geht es mit einem trockenen Husten einher, dann sind warme Wickel eine gute Lösung. Hier kann beispielsweise ein Tuch in warmes Zitronenwasser getränkt werden. Dafür einfach einen Spritzer Zitronensaft in das Wasser geben und diesen verteilen. Quarkwickel helfen, wenn der Hals geschwollen ist. Sie sollten aber nur dann eingesetzt werden, wenn das Kind keinen Schüttelfrost hat.

So lange die Kinder kein Fieber haben, ist es durchaus auch eine gute Idee, an die frische Luft zu gehen. Dabei ist es aber wichtig, das Kind kuschlig einzupacken. Der Hals wird mit einem warmen Schal oder auch einem Tuch versehen. Auch der restliche Körper sollte eingepackt sein, damit dieser nicht auskühlen kann.

Lutschen, gurgeln und Tee trinken

Ganz besonders beliebt bei Kindern, die immer wieder über „Halts schmerzen“ klagen, sind natürlich Lutschbonbons. Sie helfen dabei, den Hals feucht zu halten und die Schluckbeschwerden zu vermindern. Bonbons mit Salbei sind eine gute Wahl. Auch Kamillen- oder Salbeitee kann sehr gut helfen. Wer die Möglichkeit hat, der kann getrocknete Kamillenblüten aus der Apotheke holen und diese mit heißem Wasser aufgießen. Die Blüten entfalten ihre Wirkung besser als der Tee aus dem Beutel. Viele Kinder finden es auch spannend, die Blüten im Wasser schwimmen zu sehen. Warm getrunken hält er die Schleimhäute feucht und lässt die Entzündung abklingen. Ist der Nachwuchs bereits ein Schulkind, ist das Gurgeln mit einer Salzlösung praktisch. Dafür einfach 2 Gramm Salz in 200 ml Wasser auflösen und zweimal am Tag gurgeln lassen.

Lassen die Schmerzen nicht nach oder kommen Husten und Fieber mit dazu, dann sollten Eltern mit dem Kind zum Arzt gehen.


Bildnachweis: © Fotolia – Picture-Factory

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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