Schwangerschaftskleider: Ab welchem Monat?

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Es gibt viele Fragen zum Thema Schwangerschaft. Eines, das durchaus die Gemüter der Erstgebärenden bewegt, ist die Frage, ab wann Schwangerschaftskleider gekauft werden sollen. Niemand möchte unnötigerweise zu viel Geld ausgeben, auf der anderen soll der wachsende Bauch perfekt eingekleidet werden: Enge Schwangerschaftskleidung könnte vielleicht dem Kind schaden, sich auf jeden Fall unangenehm anfühlen. Also stellt sich die Frage: Ab welchem Monat ist der Kauf angeraten?

Schwangerschaftskleider nach Bedarf kaufen

Salopp gesagt: Der Erstkauf hängt von der persönlichen Entwicklung der Schwangerschaft ab. Insofern kann man schlecht sagen, ab welchem Monat sich eine Frau umschauen sollte; eher ist der Bauchumfang gefragt. Im Durchschnitt beginnt der Kauf der Schwangerenmode etwa mit dem fünften Monat. Doch manche Frau bleibt so schlank, dass sie bis zum siebten Monat warten kann.

Der Bauch ist nicht das einzige Kriterium: Wer viel Wasser einlagert, benötigt nicht nur bald die passende Schwangerenmode, sondern sogar größere und weiter geschnittene Schuhe. Im Sommer ist dies einfacher, weil Sandalen und Pantoletten verstellbare Riemen haben. Hier können auch Schwangerschaftskleider schon frühzeitig erforderlich werden. Gerade im Hochsommer ist ein Umstandskleid von Vorteil. Diese gibt es mittlerweile auch „in schick“ – so dass frau sich damit auch im Büro sehen lassen kann.

Ab welchem Monat welche Schwangerenmode?

Angebote für Schwangerschaftskleider gibt es zahlreich, ob in örtlichen Spezialgeschäften oder im Internet. Statt spezieller Schwangerschaftskleidung lässt sich vielleicht zunächst eine größere Kleidergröße wählen: Die Schwangerschaftskleider können auch nach der Schwangerschaft getragen werden, weil der Bauch Zeit für die Rückbildung braucht.

Wer Lust hat, kann sich fast von Kopf bis Fuß mit schicker Schwangerschaftskleidung einkleiden. Die meisten Frauen wünschen sich vor allem tragbare, bequeme Kleidung, die nicht allzu viel kosten sollte. Sind mehrere Kinder gewünscht, werden sich alle Schwangerschaftskleider lohnen: Sie werden immer wieder getragen. Bei nur einem Kind wird die Frau sicher darauf achten, ab welchem Monat sie unbedingt etwas kaufen muss und wie sie vorher auf andere Weise zurechtkommen kann; und ebenso, ob sie nicht Schwangerschaftskleidung finden kann, die sich noch lange nach der Geburt tragen lässt.

Die Zeiten, in denen frau den Babybauch verstecken musste, sind vorbei: Heute zeigen Schwangere, wie toll es ist, ein Baby zu bekommen. Mit schicken Accessoires werden Umstandskleider heute zum Hingucker.

Schwangerenkleidung mit Kniff

Zu diesen Überlegungen gibt es etliche Lösungen, unter anderem:

  • Hosen mit Gummibund oder Tunnelzug samt Kordel
  • weiter geschnittene Hosenbeine statt hautenger Jeans
  • Wickelblusen, -kleider, -röcke und -hosen
  • Umstellung der Kleidergewohnheiten: locker geschnittene Kleider statt enger Hosen und Röcke
  • etwas weiter geschnittene lange Mäntel statt enger Winterjacken

Solche Überlegungen betreffen auch die Schwangerschaftskleider, die zur Hochzeit während der Schwangerschaft gekauft werden sollen. Manches Kleid lässt sich später als schicke Abendmode nutzen; eventuell sind nur wenige, bezahlbare Änderungen nötig.

Klar ist: Ab welchem Monat auch immer Schwangerschaftskleider nötig werden, eine echte Schwangerenjeans beispielsweise ist ein Spezialkleidungsstück mit verstellbarem Bund und eingebauter Stützfunktion. Diese Hose ist außerhalb der Schwangerschaft nur selten tragbar.

Wer eine Stütze braucht, weil der Bauch richtig schwer wird, kann ein elastisches Bauchband kaufen und ansonsten weiterhin bei weit geschnittener Schwangerenmode bleiben, die sich später auch noch einsetzen lässt.

Schwangerschaftskleider und Unterwäsche

Keine Frau muss Angst haben, den richtigen Zeitpunkt für den Kauf zu verpassen und eventuell dem Kind zu schaden, weil Knöpfe und Reißverschluss zu eng sitzen: Das eigene Empfinden, der Instinkt signalisiert zuverlässig ein ungutes Gefühl bei zu enger Kleidung. Es ist nicht dasselbe Gefühl, ob ein paar Pfündchen mehr hinter einen knappen Hosenbund geklemmt werden sollen oder ein schwangerer Bauch eingezwängt werden soll. Automatisch wird daher jede werdende Mutter bei Bedarf geeignete Schwangerschaftsmode einkaufen.

Die Schwangerenmode ist übrigens heutzutage ebenso vielseitig wie sonstige Modekategorien. Keine Frau muss sich damit verstecken oder in sackartige Gebilde hüllen. Tolle Farben und Schnitte, Eleganz für den Abend und Praktisches für den Alltag erleichtern der Mutter die Wartezeit. Schließlich wird das Leben mit wachsendem Bauch Tag für Tag beschwerlicher. Da sollten die Schwangerschaftskleider perfekt passen.

Übrigens gilt dies auch für die Unterwäsche: Spezial- oder Still-BHs lassen sich schon vor der Geburt tragen. Sie sollten verstellbar sein, denn die Brust wächst zusammen mit dem Bauch. Außerdem kämpfen manche Schwangere mit frühem Milchfluss. Also gilt auch hier: Ab welchem Monat diese Schwangerschaftskleidung gekauft werden soll, hängt von der individuellen Entwicklung ab.


Bildnachweis: © Fotolia – drubig-photo

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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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