Babysitter werden: Checkliste für Schüler & Co.

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Babysitter werden: Checkliste & Tipps von erfahrenen Babysittern helfen bei der Entscheidung weiter. Wer als Schüler Babysitter werden möchte, der hat hier recht gute Chancen. Das Jugendarbeitsschutzgesetz sieht vor, dass ab einem Alter von 13 Jahren in einem privaten Rahmen diese Arbeiten durchaus für Freunde und Familie übernommen werden dürfen.

Babysitter werden beinhaltet allerdings auch eine gute Vorbereitung. Dies gilt für den Babysitter und auch für die Eltern. Babysitter werden: Checkliste und mehr in diesem Beitrag finden.

Babysitter werden: Checkliste mit den wichtigsten Punkten

Babysitter werden ist ein Job für Schüler, Jugendliche oder auch Studenten, der besonders gerne in Angriff genommen wird. Die Arbeit mit Kindern ist eine Herausforderung und Freude zugleich. Wer ein Händchen für die Betreuung der Kleinsten hat, der kann hier relativ gut Geld verdienen.

Die Bezahlung selbst ist natürlich abhängig davon, ob die Vereinbarungen in einem privaten Rahmen getroffen werden oder ob die Vermittlung als Babysitter über ein Unternehmen stattfindet. Gerade Jugendliche suchen sich die passenden Familien jedoch im privaten Umfeld, wenn sie Babysitter werden möchten.

Ideal geeignet ist der Job für alle, die gerne mit Kindern arbeiten und sich auch vorstellen können, diese nicht nur einfach zu betreuen, sondern auch ein wenig zu fördern. Hier kommt es natürlich auf das Alter der zu betreuenden Kinder an.

Viele Eltern suchen eine Unterstützung im Alltag bereits für Kinder ab einem Alter von einem bis zwei Jahren. Aber auch die Jüngsten freuen sich schon über eine hochwertige Betreuung mit einem Babysitter, der Interesse daran hat, mit ihnen altersgerechte Spiele und Unternehmungen in Angriff zu nehmen.

Wer also Babysitter werden möchte, kann die Checkliste mit den wichtigsten Voraussetzungen prüfen:

  1. Grundwissen bei der Betreuung und Pflege von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern
  2. Geduld
  3. Vertrauenswürdigkeit
  4. Zuverlässigkeit

Die Eltern verlassen sich auf den Babysitter und müssen darauf vertrauen können, dass ihre Kinder in guten Händen sind. Vertrauen ist daher die wichtigste Basis und sollte nicht unterschätzt werden. Probe-Termine sind keine Seltenheit. Hier wird oft in Anwesenheit der Eltern erst einmal geschaut, wie gut Kinder und Babysitter harmonieren und ob die jeweiligen Anforderungen auch gut umgesetzt werden.

Schüler und Studenten möchten oft Babysitter werden, um sich damit einen oder auch mehrere Wünsche zu erfüllen. ( Foto: Shutterstock-New Africa)

Schüler und Studenten möchten oft Babysitter werden, um sich damit einen oder auch mehrere Wünsche zu erfüllen. ( Foto: Shutterstock-New Africa)

Babysitter werden: Checkliste rund um die Frage nach dem Verdienst

Schüler und Studenten möchten oft Babysitter werden, um sich damit einen oder auch mehrere Wünsche zu erfüllen. Sparen auf den Führerschein, das erste eigene Auto oder die Finanzierung von Ausflügen und Kleidung sind nur einige Beispiele.

Die Frage nach dem Verdienst des Babysitters kommt auf. Tatsächlich gibt es hier keine allgemeinen Angaben, aber zumindest eine Übersicht zu einem durchschnittlichen Lohn.

Wenn die Vermittlung nicht gerade direkt über eine Plattform mit festen Preisen erfolgt, ist Verhandlungsgeschick gefragt.

Um Babysitter zu werden ist die Checkliste mit den folgenden Faktoren zum Gehalt wichtig:

  • Wie viele Kinder werden betreut?
  • Zu welcher Uhrzeit werden sie betreut?
  • Wie hoch ist der Aufwand?
  • Wie viele Erfahrungen bringt der Babysitter mit?
  • Wie alt ist der Babysitter?

Werden die Kinder nur zu Hause betreut und müssen nicht abgeholt werden, ist der Aufwand deutlich geringer. Die Betreuung am Abend ist für Babysitter oft einfacher, wenn die Kinder schon schlafen.

Aber auch Alter und Erfahrungen des Babysitters spielen eine Rolle. Wer gerade erst Babysitter werden möchte und laut Checkliste noch gar keine Erfahrungen vorweisen kann, der hat eine nicht ganz so gute Basis für die Verhandlungen.

Eine eher geringe bis mittlere Entlohnung ist ein Stundenlohn von 5 Euro bis 10 Euro. Bei einer Entlohnung über 10 Euro erhält der Babysitter bereits einen guten Stundenlohn, wenn es sich um eine ungelernte Kraft handelt. Gelernte Fachkräfte, wie ausgebildete Erzieher, erhalten normalerweise einen Stundenlohn ab 12 Euro. Bei der Betreuung von mehreren Kindern steigt der Lohn auch an.

Werden die Kinder nur zu Hause betreut und müssen nicht abgeholt werden, ist der Aufwand deutlich geringer. Die Betreuung am Abend ist für Babysitter oft einfacher, wenn die Kinder schon schlafen.  ( Foto: Shutterstock-Africa Studio )

Werden die Kinder nur zu Hause betreut und müssen nicht abgeholt werden, ist der Aufwand deutlich geringer. Die Betreuung am Abend ist für Babysitter oft einfacher, wenn die Kinder schon schlafen. ( Foto: Shutterstock-Africa Studio )

Babysitter werden: Mit der Checkliste alles im Blick haben

Babysitter werden braucht ein wenig Vorbereitung und vor allem den Blick auf alle relevanten Punkte.

Babysitter werden ist mit der nachfolgenden Checkliste leichter:

  1. Erreichbarkeit:
    Für den Babysitter ist es besonders wichtig, immer gut erreichbar zu sein und auch jemanden erreichen zu können. Gut ist als Basis ein Handy mit Vertrag, da hier das Guthaben nicht leer werden kann. Wer noch sehr jung Babysitter werden möchte, kann mit seinen Eltern sprechen. Handys mit Vertrag sind heute nicht mehr so teuer. Es gibt sehr günstige Modelle mit guten vertraglichen Konditionen. Durch den zusätzlichen Verdienst als Babysitter kann ein Teil der Kosten auch selbst getragen werden.
  2. Ausbildung:
    Natürlich geht es bei der Thematik der Ausbildung nicht darum, dass der Babysitter drei Jahre lang zum Erzieher oder der Erzieherin ausgebildet wird. Es ist aber durchaus sinnvoll, eine Babysitterausbildung zu machen, die durch das Deutsche Rote Kreuz angeboten wird. Hier lernen die Teilnehmer mehr zu den Entwicklungsbesonderheiten der Kinder, rund um Kinderkrankheiten und alle wichtigen Aspekte zur Kinderpflege. Auch das richtige Verhalten bei Kindernotfällen wird erklärt. Wer Babysitter werden möchte, bekommt eine Checkliste und kann anhand dieser dann die einzelnen Punkte noch einmal durchgehen.
  3. Führungszeugnis:
    Die meisten Eltern möchten sich vielleicht auch absichern, dass der Babysitter noch keine Vorstrafen hat. Ein Führungszeugnis kann hier mehr Sicherheit geben. Wer schon als Babysitter gearbeitet hat, der kann möglicherweise auch Referenzen anbieten. Eine kurze Rücksprache mit dem letzten Arbeitgeber und die Bitte, die Telefonnummer weitergeben zu können, ist hilfreich.
  4. Grundsätzlich ist es in jeder Stadt oder jedem Ort möglich, Babysitter zu werden.  (Foto: Shutterstock-Yzoa )

    Grundsätzlich ist es in jeder Stadt oder jedem Ort möglich, Babysitter zu werden. (Foto: Shutterstock-Yzoa )

    Wo kann man Babysitter werden?

    Grundsätzlich ist es in jeder Stadt oder jedem Ort möglich, Babysitter zu werden. Die Frage ist, ob ein Bedarf vorhanden ist. Damit sich die Betreuung von Kindern auch wirklich lohnt, sollten die Anfahrtswege nicht zu lang sein. Gerade Schüler, die noch keinen Führerschein oder kein Auto haben, sollten auf die eigene Sicherheit achten und die Verbindung mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln im Blick haben.

    Die erste Anlaufstelle ist daher der direkte Kreis aus Freunden und Familie. Mit viel Glück gibt es in diesem Kreis bereits Eltern, die auf der Suche nach einer Betreuung für ihre Kinder sind. Wer jetzt Babysitter werden möchte, der sollte den direkten Kontakt suchen und sich mit den Eltern in Verbindung setzen. Es ist gut, hier aktiv vorzugehen. Dies zeigt ein großes Interesse am Job und ermöglicht es, sich gegen andere mögliche Bewerber durchzusetzen.

    Nicht immer ist jedoch eine Stelle im Freundes- oder Familienkreis frei. In dem Fall kann es hilfreich sein, auf die Suche nach kostenfreien Babysitter-Datenbanken zu gehen oder zu schauen, welche Möglichkeiten sich über die örtlichen Vermittlungsgruppen anbieten. Auch Aushänge in Supermärkten sind eine Option, um Babysitter zu werden. Die Checkliste für die Jobsuche darf also ruhig diese Bereiche ebenfalls berücksichtigen.

    Welche festen Rituale gibt es für die jeweilige Tageszeit? Wie sind die Eltern im Notfall zu erreichen? Hier zeigt sich auch noch einmal die Wichtigkeit von einem Handy des Babysitters.  ( Foto: Shutterstock- fizkes)

    Welche festen Rituale gibt es für die jeweilige Tageszeit? Wie sind die Eltern im Notfall zu erreichen? Hier zeigt sich auch noch einmal die Wichtigkeit von einem Handy des Babysitters. ( Foto: Shutterstock- fizkes)

    Babysitter werden: Checkliste und Tipps für das erste Gespräch

    Es hat geklappt und eine Einladung zu einem Gespräch ist erfolgt. Babysitter werden ist also gar nicht so schwer, wenn nun noch alles richtig gemacht wird. Daher sollte jetzt darauf geachtet werden, dass bei dem Gespräch alles gut funktioniert. Der erste wichtige Punkt ist es, wirklich pünktlich vor Ort zu sein. Es ist kein gutes Aushängeschild, wenn direkt beim ersten Termin die vereinbarte Zeit nicht eingehalten wird.

    Im Gespräch selbst ist Passivität zwar erst einmal gut, später sollte der Bewerber aber auch selbst aktiv nachfragen. Hilfreich ist es sich zu erkundigen, ob möglicherweise eine Liste zusammengestellt werden kann auf der alle Punkte stehen, die zu beachten sind. Gerade bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen ist dies wichtig. Müssen Medikamente verabreicht werden?

    Welche festen Rituale gibt es für die jeweilige Tageszeit? Wie sind die Eltern im Notfall zu erreichen? Hier zeigt sich auch noch einmal die Wichtigkeit von einem Handy des Babysitters. Mit diesem kann er die Eltern auch von unterwegs erreichen, wenn er mit den Kindern auf dem Spielplatz ist. Beim ersten Gespräch wird die Basis für das Vertrauen gelegt. Nur wer hier punkten kann, der hat auch die Chance, Babysitter zu werden.

    Checkliste für das Gespräch:

    1. Pünktlichkeit
    2. Freundlichkeit
    3. Interessiertes Nachfrage
    4. Klärung von offenen Punkten

    Video: 10 DINGE, DIE SIE NICHT TUN SOLLTEN – ALS BABYSITTER

    Checkliste: Das sollte mit den Eltern geklärt werden

    Das Gespräch war erfolgreich und wer jetzt ein guter Babysitter werden möchte, der sollte nun die Zeit nutzen und noch einige wichtige Punkte ansprechen. Die Punkte, die jeder beachten sollte, wenn er Babysitter werden möchte, sind in der Checkliste zusammengefasst:

    1. Kontaktdaten
    Die Eltern des Kindes oder der Kinder sollten mehrere Kontaktdaten hinterlassen. Die Rufnummern der Eltern selbst sind ebenso wichtig, wie die von Verwandten, die erreichbar sind, wenn die Eltern nicht an ihr Telefon gehen.

    Tipp: Ein guter Babysitter hat immer eine Liste mit den wichtigsten Notrufnummern dabei. Dazu gehören auch die Giftzentrale sowie der Kinderarzt der Kinder.

    Normalerweise sollten die Eltern direkt darauf verweisen, wenn es etwas Wichtiges zu beachten gibt. ( Foto: Shutterstock- _Iakov Filimonov )

    Normalerweise sollten die Eltern direkt darauf verweisen, wenn es etwas Wichtiges zu beachten gibt. ( Foto: Shutterstock- _Iakov Filimonov )

      2. Informationen zum Haushalt
      Damit die Kinder effizient betreut werden können, muss der Babysitter wissen, wo er alles findet. Dazu gehören Pflegemittel und auch Kleidung, Medikamente und Verbandszeug, Feuerlöscher sowie die passenden Lebensmittel für die Kinder.
      3. Offene Fragen klären
      Kommunikation ist einer der wichtigsten Bestandteile. Damit der Babysitter alles richtig macht, sollten Fragen geklärt werden, deren Antworten nicht direkt ersichtlich sind. Ist es erlaubt, mit dem Kind nach draußen zu gehen? Gibt es Bereiche, die nicht aufgesucht werden dürfen? Welche Regeln gibt es in Bezug auf das Essen und Trinken? Soll das Kind baden? Darf der Babysitter die Tür öffnen, wenn es klingelt? Sind Medien erlaubt?
      4. Nachfrage nach besonderen Aspekten

    Normalerweise sollten die Eltern direkt darauf verweisen, wenn es etwas Wichtiges zu beachten gibt. Das kann aber schon einmal untergehen. Daher sollte, je nach Alter des Kindes, unter anderem nach Allergien und nach speziellen Gewohnheiten gefragt werden. Auch Rückfragen zu gesundheitlichen Aspekten sind wichtig.

    Tipp: Es sind viele Punkte, an die in einem Gespräch gedacht werden muss. Daher ist es hilfreich, diese Punkte zu notieren und so sicherzustellen, dass nichts untergeht. Zudem sollte der Babysitter den Eltern seine Telefonnummer geben. Auch wenn er theoretisch über das Haustelefon zu erreichen ist, kann auf diese Weise eine ständige Erreichbarkeit sichergestellt werden. Das gibt den Eltern ein noch besseres Gefühl.

    Babysitter werden ist gar nicht so schwer, dennoch ist einiges an Vorbereitung notwendig, das unbedingt im Blick behalten werden sollten.  ( Foto: Shutterstock- Maria Sbytova )

    Babysitter werden ist gar nicht so schwer, dennoch ist einiges an Vorbereitung notwendig, das unbedingt im Blick behalten werden sollten. ( Foto: Shutterstock- Maria Sbytova )

    Video: Erziehungsbasar – Babysitter (deutsch)

    Fazit: Babysitter werden ist mit Checkliste noch leichter

    Babysitter werden ist gar nicht so schwer, dennoch ist einiges an Vorbereitung notwendig, das unbedingt im Blick behalten werden sollten. Die Vertrauensbasis sowie die eigene Ausbildung in Bezug auf die vertrauenswürdige Betreuung der Kinder und dem richtigen Verhalten im Notfall, sind wichtige Punkte. Auch in Bezug auf die Bezahlung gibt es oft noch Verhandlungsspielraum.

    Grundsätzlich sollte bedacht werden, dass die Arbeit als Babysitter nicht nur das Spiel mit dem Kind oder den Kindern beinhaltet. Auch die Verantwortung ist vorhanden. Eine faire Entlohnung ist daher eine wichtige Basis.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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