Karten zur Geburt: Tipps für eine einfache Gestaltung

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Ist das Baby endlich da, möchten Eltern ihr Glück am liebsten mit der ganzen Welt teilen. Daher ist es üblich, Geburtskarten an Familie, Freunde und Bekannte zu schicken. Diese dienen oft auch als Danksagungskarte für bereits erhaltene Glückwünsche und Geschenke. Einfach und bequem ist es, diese in einem Kartengeschäft zu kaufen. Allerdings fehlt den Karten zur Geburt dann die Individualität. Wie können Eltern diese auf einfache Weise selbst gestalten?
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Gestaltungsideen

Eltern haben von ihrem kleinen Schatz sicherlich ausreichend Bilder auf der Digicam oder dem Smartphone, die sie für die Gestaltung einer Karte verwenden können. Beliebt ist es allerdings, beim Fotografen ein spezielles Neugeborenen-Shooting machen zu lassen. Dabei entstehen sehr süße und kreative Bilder, da sich das Baby in den ersten Wochen leicht in bestimmte Positionen legen lässt und darin verharrt. Das Shooting kann unter einem bestimmten Motto stattfinden (z.B. „kleiner Engel“; „kleine Blume“; „gerade geschlüpft“) das sich in den weiteren Gestaltungselementen der Geburtskarte (z.B. Engelsflügel, Sterne, Wolken; Blumen, Knospen, Blütenzweige; Federn, Nest, Küken) wiederfindet.

Technisches Hilfsmittel

Wer einen Computer zuhause hat – was in unserer technisierten Zeit üblich ist – kann mit seiner Hilfe in wenigen Schritten hübsche Geburtskarten designen. Am einfachsten funktioniert dies mit Hilfe einer Software, die auch als kostenloser Download (zum Beispiel hier) erhältlich ist. Mit „Ashampoo Photo Card 2“ können Eltern aus den Lieblingsbildern ihres Kindes und verschiedenen Vorlagen hübsche Geburtskarten gestalten. Das Foto lässt sich hinsichtlich Transparenz, Größe, Ausrichtung, Helligkeit, etc. mittels entsprechender Werkzeuge individuell bearbeiten. Nach der Gestaltung lässt sich die Karte entweder auf dem PC abspeichern oder gleich per Mail verschicken oder via Picasa und Facebook teilen. Eine weitere Option ist „Greeting Card Designer“. Dieses Programm ermöglicht es, aus zahlreichen Vorlagen auszuwählen und diese individuell an die eigenen Vorstellungen anzupassen.
Möglich ist:

  • Einfügen von Grafiken und Bildern
  • Veränderung der Art, Farbe und Größe der Schrift
  • Änderung des Hintergrundmusters
  • Direktes Ausdrucken

Hochwertiges Material

Für eine ansprechend gestaltete Geburtskarte ist das Papier sehr wichtig. Bei der Auswahl sollten Eltern unbedingt berücksichtigen, ob ihr Drucker zuhause ein Tintenstrahl- oder Laserdrucker ist. Je nachdem muss das Papier nämlich unterschiedliche Eigenschaften besitzen.

  1. Papier für Laserdrucker
    Sie drucken mit einem Farbpulver (Toner), das auf das Papier aufgebracht und geschmolzen wird. Dies geschieht bei sehr hohen Temperaturen (ca. 200°), welche das Papier aushalten muss. Daher eignen sich unbeschichtete Naturpapiere sowie Universalpapiere. Nicht empfehlenswert: Offsetpapiere, spezialbeschichtete InkJet-Papiere.
  2. Geeignetes Material für Tintenstrahldrucker
    Diese Geräte drucken mit Tinte, die noch feucht ist, wenn der Ausdruck erstellt worden ist. Aus diesem Grund darf das Papier nicht zu dünn sein, weil es sonst nicht genug Feuchtigkeit aufnehmen kann und sich wellt. Zudem braucht die Tinte so noch länger zum Trocknen, bevor sie wischfest ist. Bei hoher Auflösung sollten sich Eltern zudem für eine beschichtete Variante entscheiden (z.B. Spezialbeschichtung, InkJet-Fotopapier).

Generell ist es ratsam, sich für ein hochwertiges Material mit einem Gewicht von mindestens 200g/m² zu entscheiden. Von hoher Qualität sollten außerdem auch Toner und Tinte sein, da sie Bilder und Text auf das Papier bringen. Druckerzubehör für alle gängigen Modelle bieten Online-Shops, zum Beispiel hier, in großer Auswahl. Neben den Original-Tintenpatronen und –Tonerkartuschen sind auch günstigere Produkte erhältlich. Bei ihnen handelt es sich um Nachbauten von Drittanbietern, die laut Tests von Fachzeitschriften eine vergleichbare und teilweise sogar bessere Qualität als die Originale liefern.

Drucker richtig einstellen

Damit schließlich beim Ausdruck nichts schief geht, müssen die Einstellungen kontrolliert werden.

  • Die Füllstandanzeige sollte geprüft werden, damit der Ausdruck nicht blass oder streifig wird. Bei farbigen Gestaltungen sollten neben Schwarz auch die anderen Farben kontrolliert werden.
  • Ist es erforderlich, müssen Tonerkartuschen (Laserdrucker) oder Tintenpatronen (Tintenstrahldrucker) ausgetauscht werden.
  • In den Druckereinstellungen sollten die Angaben zum Format und der Papierart (Karten) abgeändert werden, um ein ordentliches Druckergebnis zu erzielen.
  • Ein Probedruck ist außerdem anzuraten.
  • Anschließend können Eltern die Karten in der benötigten Anzahl einfach ausdrucken.

Bildnachweis: © Fotolia – Unikat

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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