Pippi-Langstrumpf-Kostüm selber nähen

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Auch wenn Karneval gerade vorbei ist, gute Kostüme können Kids immer gebrauchen. Unvergessen und absolut zeitlos ist dabei ohne Frage ein Pippi-Langstrumpf-Kostüm. Großes handwerkliches Geschick braucht man dafür nicht. In ein paar Schritten ist das Pippi-Outfit fertig.

Diese Dinge benötigt man

  • Papier oder Müllsack für das Schnittmuster der Schürze
  • Nähmaschine, Garn, Stoffschere, Knöpfe
  • Grüngelben Ringelstoff für die Schürze
  • Rotweißen Karostoff für die Taschen
  • Ein grünes oder orangefarbenes T-Shirt
  • Zwei bunte Kniestrümpfe
  • Strumpfhalter
  • Schwarze Boots
  • Eine rote Perücke
  • Einen braunen Eyeliner für die Sommersprossen

Schürze nähen

Einige Dinge, die man für das Kostüm benötigt, findet man vielleicht im Kleiderschrank des Sprösslings. Den Rest kauft man dazu. Bis auf die Schürze, die schon originalgetreu, mit hellgrünen Ringeln sein sollte, kann man die Farben der Strümpfe oder des Kleides selbst bestimmen. Deshalb fertigt man zuerst die markante Schürze an. Ein Schnittmuster dafür gibt es ein paar Zeilen weiter unten. Bitte beachten: den Stoff doppelt legen und an der geschlossenen Kante das Schnittmuster anlegen. Jetzt feststecken, einen Zentimeter Nahtzugabe drum herum freilassen und vorsichtig ausschneiden. Das Gleiche macht man noch mal, sodass man die Schürze doppelt hat. Im Anschluss steckt man die beiden Teile rechts auf rechts zusammen und näht sie bis auf ein kleines Stück komplett zusammen. Durch die kleine Öffnung stülpt man die Schürze jetzt nach außen, so dass die Naht innen liegt. Die Öffnung im Anschluss mit der Hand zunähen.

Mit diesem vereinfachten Schnittmuster für das "Pippi-Langstrumpf-Kostüm" kann man schon mal die Schürze schneidern. Die ist für viele Kinder neben den feuerroten Haaren und den großen, schwarzen Schuhen der Inbegriff von "Pippi Langstrumpf".

Mit diesem vereinfachten Schnittmuster für das „Pippi-Langstrumpf-Kostüm“ kann man schon mal die Schürze schneidern. Die ist für viele Kinder neben den feuerroten Haaren und den großen, schwarzen Schuhen der Inbegriff von „Pippi Langstrumpf“.

 

Knopflöcher & Knöpfe

Jetzt näht man wahlweise händisch oder mit der Maschine zwei Knopflöcher in das Ende der mittleren Henkel. An die äußeren beiden Schürzenenden je einen passenden Knopf, sodass man die Schürze später oben auf den Schultern zuknöpfen kann. Wer das Kostüm beispielsweise verschenken oder den Schnitt nicht am zappelnden Kind ausprobieren will, der kann diesen auch an einer Art Schneiderpuppe anlegen. Diese findet man für Frauen, Männern und Kinder hier. Jetzt fehlen noch die beiden Flicken. Dafür einfach zwei Rechtecke aus dem rot-weiß karierten Stoff ausschneiden, Kanten schmal umbügeln und auf die Schürze nähen. Den oberen Rand offen lassen, sodass eine Art Tasche entsteht.

T-Shirt und Accessoires

Ein buntes Shirt, entweder in Orange oder Olivgrün hat Papa sicherlich im Kleiderschrank. Das ist quasi wie ein Kleidersatz und guckt später unter der Schürze hervor. Damit die Strümpfe nachher auch per Strumpfhalter befestigt werden können, sollte man dem Kind eine enge, kurze Hose unter der Schürze anziehen. Die Strumpfhalter kriegt man gut im Internet oder im Kaufhaus in der Kurzwarenabteilung. Für die bunten Kniestrümpfe zerschneidet man entweder zwei unterschiedlich-farbige Strumpfhosen oder man greift zu zwei verschiedenfarbigen Ringelsocken.

Rote Haare & Sommersprossen

Da die meisten ja eher keine naturroten Haare haben, empfiehlt sich eine hübsche Pippi-Perücke mit Zöpfen. Ansonsten tun es auch zwei selbst geflochtene Zöpfe, die man mit Blumendraht zum Stehen bringt. Für die Sommersprossen einfach braunen Kajal oder Karnevalsschminke auftragen. Besonders lustig sehen XL-Latschen von Mama oder Papa dazu aus. Weitere tolle Kostümideen für Kinder findet man hier.


Bildnachweis: © pixabay.com – Titebild Efraimstochter, schwarzer.de – Infografik.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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