Häufige Beschwerden in der Schwangerschaft: Übelkeit, Rückenschmerzen und mehr

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Auch wenn es nicht unbedingt beruhigt – häufige Beschwerden in der Schwangerschaft betreffen viele Frauen. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, diese zu lindern. Interessant ist jedoch ein genauer Blick auf die möglichen Beschwerden in der Schwangerschaft und die Häufigkeit, mit der diese Beschwerden auftreten.

Müdigkeit – der Spitzenreiter bei häufigen Beschwerden in der Schwangerschaft

Auch wenn vielen Frauen in Zusammenhang mit Beschwerden in der Schwangerschaft oft erst die Übelkeit einfällt – der Spitzenreiter in der Häufigkeit ist die Müdigkeit. Eine anhaltende Müdigkeit betrifft 54% der Frauen in der Schwangerschaft. Um gegen die Müdigkeit angehen zu können, helfen vor allem eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie viel Bewegung an der frischen Luft. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, sich nicht zu stark zu belasten.

Sodbrennen und Rückenschmerzen – weiter verbreitet als gedacht

Bei starkem Sodbrennen bekommt das Baby viele Haare – so viele Eltern waren bei der Geburt überrascht, dass die Haare dann doch nicht da waren. Für diese Weisheit gibt es zwar keinen Beleg. Dennoch ist es ein Fakt, dass 42% der Frauen unter starkem Sodbrennen leiden. Auch hier ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten. Stark fettige und süße Speisen können das Sodbrennen noch verstärken.

Dicht auf das Sodbrennen folgen die Rückenschmerzen. 38% der Frauen leiden unter Rückenschmerzen und das nicht erst Kurz vor der Geburt. Der Körper erlebt während Kinderwunsch und Schwangerschaft starke Veränderungen. Häufig Beschwerden in der Schwangerschaft gehen auf diese Veränderungen zurück. Rückenschmerzen kann vorgebeugt werden, indem werdende Mütter schon früh mit Gymnastik beginnen und sich auch die eine oder andere Massage gönnen.

Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme – kein Einzelfall

Heute ist alles rosa und morgen die Welt grau? Viele Schwangere kennen das Problem der wechselnden Stimmung. Durch die Veränderungen im Hormonhaushalt sind Stimmungsschwankungen fast schon zu erwarten. Immerhin 32% der Frauen sind hier betroffen. Gegen Stimmungsschwankungen gibt es nicht wirklich ein Mittel. Allerdings hat sich auch hier viel Bewegung durchaus bewährt.

Interessant ist auch der Fakt, dass 27% der Frauen unter Schlafproblemen leiden. Wie lässt sich das mit der Dauermüdigkeit vereinbaren? Müdigkeit setzt nicht voraus, dass auch der Schlaf schnell folgen kann. Gerade durch den wachsenden Bauch und die Bewegungen vom Baby kommen viele Schwangere nicht zur Ruhe.

Häufige Beschwerden in der Schwangerschaft – Übelkeit ist überschaubar

Rund 26% der Frauen leiden während der Schwangerschaft, vor allem während der ersten 12 Wochen, unter einer starken Übelkeit. Schon falsche Gerüche können dafür sorgen, dass ein Würgereiz entsteht. Was von vielen Frauen als Anzeichen einer Schwangerschaft angesehen wird, ist doch eine der eher weniger auftretenden Beschwerden. Schuld an der Übelkeit ist der steigende Östrogenspiegel. Ihr kann jedoch auch entgegen gewirkt werden. Es kann schon helfen, vor dem Aufstehen ein Stück trockenes Brot zu essen und etwas Wasser zu Trinken. Auch das Kauen von Ingwer hilft vielen Betroffenen. Wenn das Schwangerschaftserbrechen jedoch beängstigende Ausmaße annimmt, sollten Frauen den Arzt aufsuchen. Hyperemesis gravidarum ist ein unstillbares Schwangerschaftserbrechen, das Mutter und Kind Schaden zufügen kann. Hier kann es notwendig sein, im Krankenhaus zu bleiben und vor Ort behandelt zu werden.

Wassereinlagerungen, Krampfadern, Wadenkrämpfe und Verstopfungen – hierbei handelt es sich um Beschwerden, die nicht ganz so häufig auftreten aber dennoch durchaus für Ärger sorgen können. Gerade bei Verstopfungen und Wadenkrämpfen kann es oft schon ausreichen, Magnesium in einer hohen Dosierung einzunehmen. Dies sollte jedoch mit dem Frauenarzt oder der Frauenärztin abgesprochen werden.


Bildnachweis: © Fotolia – inesbazdar

Über den Autor

Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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