Kalender, der rückwärts zählt: über die Ungeduld in der Schwangerschaft

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Viele Kalender zählen vorwärts, doch gibt es auch einen Kalender, der rückwärts zählt? Eigentlich ist eine Schwangerschaft immer nur warten. Erst wartet das Paar auf den Eisprung, damit ein Kind gezeugt werden kann. Nach dem Eisprung muss 14 Tage gewartet werden, bis der Test gemacht werden kann. Ist dieser dann positiv, wird bis zum ersten Termin beim Arzt gewartet. Von da aus geht es Woche um Woche weiter, bis endlich der Geburtstermin erreicht ist.

Die klassischen Schwangerschaftskalender zählen die zunehmenden Wochen. Je nach Kalender wird begonnen bei der ersten Schwangerschaftswoche, in der die meisten Frauen noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind. Weiter geht es dann Woche für Woche. Viele Kalender enthalten interessante Informationen zur Entwicklung des Babys. Es gibt beispielsweise Hinweise darüber, wie groß der Embryo oder Fötus jetzt ist, was er wiegt, welche Bereiche sich entwickeln und was das Baby Neues lernt. Das ist durchaus interessant für die werdenden Eltern. Doch es macht wenig Sinn, mit einem solchen Kalender rückwärts zu zählen.

Ein Kalender, der rückwärts zählt – gibt es das?

Zumindest in Bezug auf die Schwangerschaft gibt es keinen offiziellen Kalender, der rückwärts zählt. Einige Kalender zeigen an, wie viele Tage es noch zum Entbindungstermin sind. Das ist zumindest so ähnlich wie ein Kalender, der rückwärts zählt. So haben die werdenden Eltern im Blick, wie viele Tage es noch bis zum errechneten Geburtstermin sind. Gerade das ist oft eine Frage, die gestellt wird.

Was macht einen guten Schwangerschaftskalender aus?

Auch wenn werdende Eltern keinen Kalender, der rückwärts zählt, finden, so können sie dennoch einen Schwangerschaftskalender nutzen, um die Wartezeit zu verkürzen. Hier gibt es eine große Auswahl im Internet aber auch als Apps. Daher ist es gut zu wissen, worauf bei der Auswahl von einem Schwangerschaftskalender geachtet werden soll.

  1. Übersicht über die Wochen
    In einer Schwangerschaft passiert jede Woche etwas ganz Besonderes im Bauch der werdenden Mama. Natürlich möchten Eltern auch wissen, was hier passiert. Daher sollte ein guter Schwangerschaftskalender auf jeden Fall die Wochen und nicht die Monate zählen.
  2. Informationen zum Embryo/Fötus
    Neben den Informationen zur Schwangerschaftswoche dürfen natürlich auch die ausführlichen Informationen zu dem Baby an sich nicht fehlen. Schließlich sind die werdenden Eltern vor allem daran interessiert zu erfahren, wie es dem kleinen Bewohner im Bauch geht. Sie interessieren sich für Fakten zum Wachstum, zur Größe und dem Gewicht, zur Entwicklung der Organe und dem Gehirn aber auch zu dem Eigenschaften, die das Baby entwickelt. Daher sollten diese Informationen auf jeden Fall im Schwangerschaftskalender zu finden sein.
  3. Informationen für die Eltern
    Oft genug stellt sich gerade die werdende Mama die Frage, was sie wohl machen kann, damit es ihr und dem Baby gut geht. Natürlich ist es möglich, die Hebamme oder den Arzt zu fragen oder vielleicht auch einfach ein wenig im Internet zu stöbern. Das Problem an der Sache ist aber, dass dies alles viel Zeit kostet. Besser ist es da, wenn alles auf einen Blick zu finden ist. Welche Gewichtszunahme ist in dieser Woche normal? Was darf ich essen? Darf ich Sport machen?
  4. Tipps für den Einkauf
    Nicht unbedingt ein Muss bei einem guten Kalender in der Schwangerschaft aber auf jeden Fall eine praktische Hilfe sind Einkaufstipps. Gerade dann, wenn sich das erste Baby auf den Weg macht, ist es nicht ganz so einfach, alles im Blick zu haben. Hier stellt sich die Frage, was wirklich für das Baby gebraucht wird. Wie sieht es mit Windeln und Bodys aus? Brauche ich einen Kinderwagen? Worauf ist bei der Autoschale zu achten? Ein guter Schwangerschaftskalender enthält einige dieser Informationen und gibt auch in Hinblick auf den Einkauf durchaus den einen oder anderen Tipp.

Immer dabei: Praktische Apps

Auf dem Vormarsch im Bereich der Schwangerschaftskalender sind die Apps. Einfach auf das Smartphone geladen, den voraussichtlichen Entbindungstermin angegeben und schon kann es beginnen. Die App informiert darüber, an welchem Tag der Schwangerschaft sich die Frau befindet, wie lange es noch bis zur Geburt ist und wie sich das Baby entwickelt. Aber auch hier gibt es natürlich ganz unterschiedliche Angebote und es kann sich lohnen, einen Vergleich der Apps zu machen. Da einige davon durchaus kostenpflichtig sind, können die Bewertungen der Nutzer eine Hilfe sein.


Bildnachweis: © pixabay.com – tigerlily713

Über den Autor

Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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