Portfolio im Kindergarten: Alles, was Sie darüber wissen sollten!

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Den Begriff „Portfolio“ kennen viele Menschen aus dem Arbeitsleben. Portfolios werden dort in den verschiedensten Branchen verwendet. Ein Portfolio im Kindergarten dient normalerweise dazu, die Entwicklungsschritte der Kinder festzuhalten.

Portfolio im Kindergarten – Was ist das eigentlich?

Das Wort „Portfolio“ stammt ursprünglich aus dem Lateinischen und setzt sich aus den zwei Wörtern „portare“ („tragen“) und „folium“ („Blatt“) zusammen. Das Portfolio dient zunächst einmal dazu, alles Mögliche zu einem bestimmten Thema zu sammeln. Portfolios werden bei Banken, von Künstlern und auch in der pädagogischen Arbeit verwendet. Ein Portfolio als Sammlung von Dokumenten und Produkten wird systematisch und individuell angelegt und erstellt. Portfolios sind also immer einzigartig und eines gleicht nie dem anderem.

 

Im Kindergarten dient ein solches Portfolio dazu, die Entwicklung eines Kindes zu dokumentieren. Dazu gehören zum Beispiel persönliche Lernprozesse, individuelle besondere Leistungen und Selbstbildungsprozesse. (#01)

Im Kindergarten dient ein solches Portfolio dazu, die Entwicklung eines Kindes zu dokumentieren. Dazu gehören zum Beispiel persönliche Lernprozesse, individuelle besondere Leistungen und Selbstbildungsprozesse. (#01)

 

Im Kindergarten dient ein solches Portfolio dazu, die Entwicklung eines Kindes zu dokumentieren. Dazu gehören zum Beispiel persönliche Lernprozesse, individuelle besondere Leistungen und Selbstbildungsprozesse. Wichtig dabei ist es, dass die Kita die bei dem Erstellen eines solchen Portfolios all diese Entwicklungen nicht beurteilt und miteinander vergleicht, sondern schlicht dokumentiert und sammelt. Das Erstellen von einem Portfolio im Kindergarten ist somit immer ein wertschätzender und kein herabwertender Vorgang.
Nicht nur für Eltern ist ein solches Portfolio eine wichtige Sammlung: Auch im Erwachsenenalter sucht man das eigene Portfolio aus der Kita gerne noch einmal heraus, um sich mit Freude an diese vergangenen Tage zu erinnern.

So gestaltet man das persönliche Portfolio im Kindergarten

Bei der Gestaltung des Portfolios werden die Kinder in der Kita aktiv mit einbezogen. Sie dürfen also selbst entscheiden, was Teil des Portfolios wird und was nicht. So wird auch beim Erstellen die Entscheidungskompetenz der Kinder gefördert.
Zum Erstellen des Portfolios eigenen sich Ordner am besten. Sie sind praktisch und können unkompliziert um weitere Dokumente erweitert werden.

 

Gestaltet man ein Portfolio im Kindergarten, kann man die verschiedensten Dokumente und Dinge verwenden. Was verwendet wird, entscheiden die Kinder immer selber. (#02)

Gestaltet man ein Portfolio im Kindergarten, kann man die verschiedensten Dokumente und Dinge verwenden. Was verwendet wird, entscheiden die Kinder immer selber. (#02)

Im Kindergarten wird der Ordner dann mit Hilfe der Erzieher mit Klarsichthüllen gefüllt, in welchen die Sammlung der Kinder gut geschützt aufbewahrt werden kann. Auf den Ordner kommen dann der Name und ein Foto des Kindes. Der Ordner selbst kann dann noch zusätzlich individuell verziert und verschönert werden, ganz nach dem Geschmack des Kindes. Das Portfolio ist dabei Eigentum des Kindes. Erzieher und Eltern helfen zwar bei Erstellen, der Autor des Portfolios ist aber immer das Kind. Das Kind alleine entscheidet, was in den Ordner gehört und was nicht. Außerdem entscheiden die Kinder selbst, wer ihr persönliches Portfolio anschauen darf.

Ein Portfolio im Kindergarten erstellen: Was gehört rein?

Gestaltet man ein Portfolio im Kindergarten, kann man die verschiedensten Dokumente und Dinge verwenden. Was verwendet wird, entscheiden die Kinder immer selber. Um einen besseren Überblick zu gewährleisten, ist es sinnvoll, ein Portfolio in verschiedene Rubriken aufzuteilen wie zum Beispiel ein Ich-Buch oder ein Teil über Familie und Freunde.

 

 Das Portfolio ist dabei Eigentum des Kindes. Erzieher und Eltern helfen zwar bei Erstellen, der Autor des Portfolios ist aber immer das Kind. Das Kind alleine entscheidet, was in den Ordner gehört und was nicht. Außerdem entscheiden die Kinder selbst, wer ihr persönliches Portfolio anschauen darf. (#03)

Das Portfolio ist dabei Eigentum des Kindes. Erzieher und Eltern helfen zwar bei Erstellen, der Autor des Portfolios ist aber immer das Kind. Das Kind alleine entscheidet, was in den Ordner gehört und was nicht. Außerdem entscheiden die Kinder selbst, wer ihr persönliches Portfolio anschauen darf. (#03)

 

Im einem Portfolio kann alles gesammelt werden, was für die Entwicklung und die Lebenswelt des Kindes wichtig ist.Das können zum Beispiel diese Dinge sein:

  • Unterschiedliche Fotos des Kindes (mit oder auch ohne Kommentare des Kindes)
  • Selbstporträts
  • Selbstgemalte Bilder, zum Beispiel von der eigenen Familie oder von Freunden
  • Ich-Buch mit Seiten über das Kind („Das bin ich“, „Das habe ich in den Ferien gemacht“ oder „Das mag ich im Kindergarten“)
  • Projekte aus dem Kindergarten wie etwa Bastelarbeiten
  • Familien-Teil
  • Briefe an das Kind (Zum Beispiel von den Eltern zu Beginn der Kindergartenzeit oder auch von den Erziehern bei wichtigen Ereignissen wie etwa dem Wechsel in eine andere Gruppe oder dem Abschied von der Kita)
  • Wichtige Objekte wie zum Beispiel Eintrittskarten, Postkarten oder Mitbringsel aus dem Urlaub

BIldnachweis:© Fotolia-Titelbild: RioPatuca Images-#01:Firma V-#02: Robert Kneschke-#03: Andrey Kuzmin

Über Sabrina Müller

Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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