Red Berry Blossom: Vorsicht bei Trendgetränken

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Gerade diesen Sommer durfte diesen leckeren Fruchtweincocktail Red Berry Blossom bei einer Freundin kennen lernen. Das leckere Trendgetränk hat mich durch wunderschöne Sommerabende begleitet und war eine wahre Sommerdrink – Entdeckung. Hatten Sie kürzlich ebenfalls ein alkoholhaltiges Getränk zu Ihrem fruchtigen Lieblingsgetränk 2014 gezählt?

Sobald ich von meiner Schwangerschaft erfuhr war natürlich Schluss mit Red Berry Blossom – ganz klar. Auch wenn ich ab und zu mit Wehmut im Penny an dem Preis – Angebotsschild von nur 0.89cent vorbei schleiche.

Red Berry Blossom ist in der Schwangerschaft tabu

Sicher ist Ihnen auch bekannt, dass es für Ihr Baby am besten ist, wenn Sie in der Schwangerschaft keinen Alkohol und somit auch keinen Red Berry Blossom genießen. Man möchte ja kein Risiko eingehen, auch wenn es mit diesen Trendgetränken echt schwierig sein kann. Selbst wenn Ihr Lieblingsgetränk nur 5.9%vol. Alkoholgehalt aufzeigt. Jedes Gläschen Wein, Bier oder auch Blossom, könnte bereits negative Folgen haben. Wenn Sie alkoholische Getränke trinken, dann erreicht der Alkohol über Ihr Blut die Plazenta das Ungeborenen und kann die Zellentwicklung Ihres Kindes stören. Aber auch dadurch verursachte Schwangerschaftskomplikationen wie Fehlgeburt und Frühgeburt sind keine Märchen.

Richtet eine Flasche Red Berry Blossom (275ml Inhalt) bereits Schaden an?

Ja! Fachleute empfehlen den „Nullkonsum„. Das bedeutet, dass wir Schwangere zumindest während der ersten drei Monate ganz auf Alkohol verzichten sollten.
Die Forschung kann bisher allerdings nicht eindeutig nachweisen, welche Auswirkungen beispielsweise eine Flasche Red Berry Blossom vor allem in der frühen Schwangerschaft und über einen kurzen Zeitraum getrunken, auf die Entwicklung des Kindes haben könnte.

Sollten Sie es nicht schaffen, während der Schwangerschaft keinen Alkohol zu trinken, dann darf es aber nicht mehr als eine Flasche Fruchtweincocktail sein. Bei ein oder zwei Mal die Woche, wird das von einigen Experten als ungefährlich eingestuft.

Ein Schwipps oder gar ein Vollrausch während der Schwangerschaft ist definitiv gefährlich für Ihr Baby.
Aus Sicherheitsgründen sollten Sie daher vorsichtig sein und sich bei jedem Getränk lieber für die alkoholfreie Variante entscheiden.

Tipps, wie Sie Ihre Abende ohne Red Berry Blossom leichter überstehen:

Es gibt Frauen unter uns, die zu Beginn Ihrer Schwangerschaft eine Abneigung gegen Alkohol entwickeln. Herzlichen Glückwunsch, sollten Sie dazu gehören! Das ist natürlich das Einfachste.
Sollte dies bei Ihnen nicht so einfach sein, hier ein paar Tipps:

Neue Rituale ohne Trendgetränk

Sie vermissen das Ritual des Trinkens von Alkohol. Suchen Sie sich neue Rituale und steigen Sie auf eine alkoholfreie, fruchtige Variante um. Es gibt durchaus einige leckere Rezepte für nicht alkoholische Getränke, mit denen Sie Abwechslung in Ihren Feierabend bringen. Sie werden merken, dass vieles nur Gewohnheit ist.

Entspannen Sie sich ohne Alkohol

Haben Sie zuvor immer gut Stress mit Alkohol abbauen können? Versuchen Sie, Ihr geliebtes Glas Bier oder Wein durch andere Aktivitäten zu ersetzen, die ebenfalls Stress abbauen können. Lassen Sie sich beispielsweise von Ihrem Partner massieren, nehmen Sie ein heißes Bad, hören Sie entspannende Musik oder lesen Sie ein Buch.

Der Partner-Effekt

Bitten Sie ihre Umgebung und besonders Ihren Partner um Solidarität in Ihrer Anwesenheit. In einer Partnerschafft sollte auch er eine Weile enthaltsam leben um sie zu unterstützen und damit Sie sich nicht benachteiligt fühlen.

Übrigens: Keine Panik, sollten Sie das Trinken nicht schon vor der Schwangerschaft aufgegeben haben. Massig anderen Frauen ging es ähnlich und sie haben das eine oder andere Glas getrunken, bevor sie wussten, dass sie schwanger sind. Ihren Babys ging es trotzdem sehr gut.


Bildnachweis: © schwarzer.de

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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