Außergewöhnliche Geschenke zur Geburt

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Der Brauch, Geschenke zur Geburt eines Kindes zu überreichen, stammt nachweislich aus der Zeit des späten Mittelalters. Diese Tradition hat sich bis in unsere heutige Zeit erhalten und wird, vor allem im süddeutschen Raum und auch in Österreich noch immer gepflegt. Dort unter dem Namen Weisat oder Weisert. Der Begriff stammt vermutlich von dem althochdeutschen Wort Wisod ab, was in etwa so viel wie Geschenk bedeutet. Andere Forscher vertreten die These, dass das lateinische Wort visitare zugrunde liegt, was so viel wie besuchen bedeutet.
Bei der Gratulation zur Geburt schenkte man damals eher praktische Dinge oder Lebensmittel. In manchen Regionen orientierte man sich bei der Auswahl der Geschenke an hohen Feiertagen oder schlicht an den Jahreszeiten.
So wurden zu Ostern beispielsweise Eier geschenkt und zu Weihnachten Käse. Zeitweilig waren diese Geschenke sogar eine Pflichtabgabe. Dabei gab es sowohl Vorgaben in Bezug auf die Anzahl der Geschenke als auch auf die Art des Geschenks bei der Geburt eines Babys. Allerdings musste selbst in dieser Zeit nicht jeder Geschenke bei der Gratulation zur Geburt eines Kindes überreichen, sondern beschränkte sich auf enge Verwandte.

Egal, von welchem ursprünglichen Wort der heutige Begriff abstammt, gemeint ist immer dass Gleiche. Man überbringt zur Geburt eines Kindes Geschenke.
In alter, wie auch in moderner Zeit sind dies meist Geschenke, die den Eltern des Babys helfen sollen, die teuren Anschaffungen, die mit der Geburt eines Babys einhergehen, etwas leichter tragen zu können.
Natürlich will man bei einem solchen Anlass nicht mit ein paar Stramplern daherkommen, sondern möchte etwas verschenken, an das sich das Kleinkind auch nach vielen Jahren noch erinnert. Aus diesem Grund greifen viele Menschen auf personalisierte Geschenke zurück. Dies beginnt bei dem Einsticken des Kindesnamens in Kleidungsstücke, setzt sich fort über lustige Geschenke, die man nicht so einfach wegwirft und endet bei ausgefallenen Geschenken, die einzig für diesen Zweck angefertigt wurden und die somit Unikate mit Alleinstellungsmerkmal sind.

Bei der Auswahl eines Geschenks zur Geburt eines Kindes muss man sich nicht unbedingt auf das Neugeborene beschränken, sondern kann auch an die Eltern oder speziell die Mutter denken, die besonders in den ersten Lebensmonaten des Babys auf einem erhöhten Stresslevel ist. Als gute Geschenkideen für die Freundin haben sich solche erwiesen, die für etwas Entspannung im Alltag sorgen.
So kann man zum Beispiel ein Massagegerät oder entspannende Badezusätze verschenken. Wenn es eine gute Freundin ist, darf es auch mal ein Wellnesswochende in einem Hotel sein.


Bildnachweis: © freeimages.com – aeh panattar

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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