Blutungen: Schwangerschaft, 36. SSW, was tun?

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Wenn eine Frau in die Suchmaschine die Worte: „Blutungen Schwangerschaft 36. SSW“ eingibt, dann ist dies natürlich ein ernstes Thema. Grundsätzlich sind Blutungen in der Schwangerschaft immer etwas, das ernst zu nehmen ist. Sie können zu jeder Zeit auftreten und sind nicht selten ein Anzeichen für Komplikationen. Blutungen in der Schwangerschaft 36. SSW sind ebenfalls sehr ernst zu nehmen, denn die Geburt lässt nicht mehr lange auf sich warten.

Blutungen Schwangerschaft 36. SSW – mögliche Gründe

Wenn in der 36. SSW Blutungen in der Schwangerschaft auftreten, dann sollte der erste Weg immer direkt zum Arzt führen. Gerade dann, wenn es sich um helles und damit frisches Blut handelt, ist dies ein Zeichen für ein Problem. Wenn die Blutungen nur kurz andauern und mit Schleim versetzt sind, dann kann es sich um den Abgang vom Schleimpfropf oder um eine sogenannte Zeichnungsblutung handeln. Die Zeichnungsblutung ist ein Anzeichen dafür, dass die Geburt jetzt jederzeit starten kann. Auch die Hebamme weist in der Regel darauf hin, dass eine solche Blutung auftreten kann.

Helle Blutungen jedoch sind durchaus ein Grund zur Sorge. Hier kann es beispielsweise sein, dass eine Infektion besteht, die Blutungen verursacht. Daher sollten Schwangere mit Blutungen in der 36. SSW sofort zum Arzt oder direkt ins Krankenhaus gehen. Hier wird überprüft, ob es dem Baby gut geht und woher die Blutungen kommen.

Blutungen Schwangerschaft 36. SSW oder früher

Natürlich sind Blutungen nicht nur in der 36. SSW ein Zeichen dafür, dass möglicherweise etwas mit der Schwangerschaft nicht stimmt. Schon in den ersten Wochen kann es zu Blutungen kommen, die teilweise auf eine Frühgeburt oder eine Fehlgeburt hindeuten. Nicht selten bildet sich aber auch ein Hämatom in der Gebärmutter, das nach und nach ab blutet. Nicht immer bedeutet ein Hämatom auch das Ende der Schwangerschaft. Wenn es in seiner Lage das Wachstum des Embryos oder vom Fötus nicht beeinflusst, kann die Schwangerschaft problemlos weiter verlaufen. Meist wird das Hämatom dann durch mehrere Blutungen vom Körper abgestoßen.

Kontaktblutungen als Ursache

Während der Schwangerschaft ist der Muttermund ganz besonders gut durchblutet. Daher ist es keine Seltenheit, dass eine Frau nach einer Untersuchung beim Frauenarzt oder auch nach dem Geschlechtsverkehr eine Blutung bemerkt. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Kontaktblutungen. Diese entstehen, wenn es durch den Geschlechtsverkehr oder die Untersuchung zu kleinen Verletzungen im Bereich des Muttermunds kommt. Auch hierbei kann es sich um helles Blut handeln. Da es aber nicht aus der Gebärmutter kommt, stellen Kontaktblutungen keine Gefahr da. Eine Kontaktblutung dauert nur kurz an und taucht dann nicht wieder auf.

Blutungen Schwangerschaft 36. SSW – weitere Gründe

Die genannten Gründe können Ursachen für Blutungen in der 36. SSW sein. Es gibt aber auch noch weitere Ursachen, die als Grund in Frage kommen:

    1. Probleme mit der Plazenta – eine vorzeitige Ablösung der Plazenta kann sich durch Blutungen bemerkbar machen. Auch hier ist es notwendig, dass möglichst schnell reagiert wird, damit dem Baby nichts passiert.
    2. Wucherungen – es gibt die sogenannten Zervixpolypen, die in der Gebärmutter wuchern können. Wenn diese sich ablösen oder sich öffnen, dann kann es zu Blutungen kommen. Auch hier besteht normalerweise keine Gefahr für das Baby, wenn die Wucherung nicht unnatürlich schnell voranschreitet. Auf jeden Fall ist es wichtig, die Wucherungen zu beobachten.
    3. Gebärmutterhalskrebs – Gebärmutterhalskrebs wird durch einen Abstrich festgestellt. Es kann zu Wucherungen und veränderten Zellen im Gebärmutterhals kommen. Auch hier sind Blutungen teilweise möglich, selbst dann, wenn eine Schwangerschaft besteht. Es ist durchaus möglich, mit Gebärmutterhalskrebs ein Baby auszutragen. Hier ist eine engmaschige Kontrolle durch den Arzt wichtig.
    4. Mehrlingsschwangerschaften – wer eine Mehrlingsschwangerschaft bis zur 36. SSW trägt, der hat bereits eine hervorragende Leistung erbracht. Dennoch treten Blutungen bei Mehrlingsschwangerschaften deutlich häufiger auf. Nicht immer lässt sich ein Grund finden.

Tipps bei Blutungen in der Schwangerschaft

Blutungen in der Schwangerschaft verursachen bei der werdenden Mutter Sorgen. Daher ist eine Abklärung immer wichtig. Handelt es sich um Schmierblutungen, die nicht mit Schmerzen verbunden sind, kann ein Anruf bei der Hebamme eine gute Wahl sein. Sobald es sich jedoch um frisches Blut handelt und sich Schmerzen zeigen, sollte es direkt zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Bei Blutungen in der Schwangerschaft ist es wichtig, ruhig zu bleiben und dem Körper ausreichend Erholung zu gönnen


Bildnachweis: © pixabay.com – DasWortgewand

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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