Die richtige Ernährung in der Stillzeit

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Wie in der Schwangerschaft sollte auch in der Stillzeit die Ernährung ausgewogen, vollwertig und abwechslungsreich gestaltet werden. Das bedeutet: mehrmals täglich sollten Sie zu frischem Obst und Gemüse greifen, da diese Lebensmittel viele Vitamine und verdauungsfördernde Ballaststoffe liefern. Bei stärkehaltigen Lebensmitteln wie Reis, Nudeln und Brot ist nach Möglichkeit die Vollkornvariante zu wählen. Als Eiweißlieferanten eignen sich mageres Fleisch sowie Fisch. Da in der Stillzeit Ihr Kalziumbedarf erhöht ist, sollten Sie ausreichend Milch bzw. Milchprodukte zu sich nehmen. Sinnvoll ist auch, in der Küche jodiertes Speisesalz zu verwenden, um die Jodversorgung zu sichern.

Prinzipiell dürfen stillende Mütter alles essen. Einige Nahrungs- und Genussmittel können jedoch zu Problemen führen. Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin ist wichtig , da die enthaltenen Giftstoffe über das Blut in die Muttermilch gelangen und von Ihrem Baby nur sehr schwer abgebaut werden können. Auch Koffein ist aus diesem Grund nur in Maßen zu genießen. Auf einige Lebensmittel kann Ihr Kind auch empfindlich reagieren, beispielsweise mit Unruhe, Blähungen oder einem wunden Po. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, die entsprechenden Nahrungsmittel von Ihrem Speiseplan zu streichen.

Während der Stillzeit müssen die Mütter täglich 300 bis 600 zusätzliche Kalorien zu sich nehmen. Dies ist jedoch bei jeder Frau unterschiedlich, deswegen lassen Sie sich einfach von Ihrem Hungergefühl leiten. Doch Vorsicht: wichtig ist natürlich, was Sie essen. Süßes wie Schokolade und Kuchen liefert zwar im Handumdrehen eine große Menge an Kalorien, allerdings enthalten diese Lebensmittel nicht die benötigten Nähstoffe, die Sie und Ihr Baby brauchen. Greifen Sie stattdessen lieber zu Obst, Gemüse oder einem Joghurt.


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Über den Autor

Merle Müller

Für Merle ist es bereits die zweite Schwangerschaft. Nach der Schwangerschaft mit ihrem großen Sohn folgt nun ein kleines Mädchen. Auch wenn der schnell wachsende Bauch Merle immer mehr einschränkt, genießt sie noch die Zeit zu zweit mit ihrem Sohn. Anders als gedacht, läuft die Schwangerschaft jedoch nicht nur nebenher. Dieses Mal hat nämlich auch Merles Mann die Gelegenheit, die Vorbereitungskurse zu besuchen und bei der Vorsorge mit dabei zu sein. Für Merle ist das zwar manchmal auch ganz schön anstrengend. Dennoch freut sich die gelernte Ingenieurin, gemeinsam mit ihrem Mann die Schwangerschaft zu erleben.

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