Getrübte Vorfreude auf das Baby durch Beschwerden in der Schwangerschaft

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Kaum eine Schwangerschaft verläuft ohne Beschwerden und wohl jede schwangere Frau ist darauf vorbereitet, es im Verlauf der Schwangerschaft mit Übelkeit, Sodbrennen oder Rückenschmerzen zu tun zu bekommen. Doch jede Schwangerschaft verläuft anders, das wissen besonders diejenigen Frauen, die mehrere Kinder geboren haben.

Neben den bekannten Beschwerden kann es aber auch zu diversen anderen Zipperlein kommen, die weitaus weniger bekannt sind. Bevor sich Schwangere unnütz Sorgen machen, möchten wir über Schwangerschaftsbeschwerden berichten, die weniger bekannt sind. So kann es aufgrund der hormonellen Umstellung zu depressiven Verstimmungen kommen. Schwangere, die häufige Stimmungstiefs bemerken, sollten ihren Frauenarzt hierüber informieren. Ebenso gehören Herzstolpern, Rippenschmerzen und Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen, zu recht häufig auftretenden Symptomen während der Schwangerschaft, über die jedoch nur sehr selten berichtet wird. In der Regel sind die Symptome lediglich beunruhigend, stellen aber keine Gefahr für Mutter und Kind dar. Allerdings sollte der behandelnde Arzt darüber informiert werden. Herzstolpern während der Schwangerschaft kann unter Umständen auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse zurückzuführen sein, weshalb eine Blutkontrolle angebracht ist. Beim Auftreten von  Rippenschmerzen ist es möglich, dass das Baby auf die Leber oder Gallenblase drückt, was zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich ist. Da aber auch das befürchtete HELPP-Syndrom, eine Leberfunktionsstörung mit massivem Anstieg der Leberwerte sowie einer Blutgerinnungsstörung hinter den Symptomen stecken kann, sollte bei auftretenden Beschwerden unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen treten häufig im letzten Drittel der Schwangerschaft auf und gehen meist auf Wassereinlagerungen im Gewebe zurück. Nach der Geburt des Babys verschwinden diese Symptome wieder. Bei auftretenden Beschwerden im Verlauf der Schwangerschaft sollten Schwangere vor allem Ruhe bewahren und sich nicht unnütz beunruhigen. Weitaus besser ist es, vorsichtshalber einen Arzt aufzusuchen.


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Über den Autor

Merle Müller

Für Merle ist es bereits die zweite Schwangerschaft. Nach der Schwangerschaft mit ihrem großen Sohn folgt nun ein kleines Mädchen. Auch wenn der schnell wachsende Bauch Merle immer mehr einschränkt, genießt sie noch die Zeit zu zweit mit ihrem Sohn. Anders als gedacht, läuft die Schwangerschaft jedoch nicht nur nebenher. Dieses Mal hat nämlich auch Merles Mann die Gelegenheit, die Vorbereitungskurse zu besuchen und bei der Vorsorge mit dabei zu sein. Für Merle ist das zwar manchmal auch ganz schön anstrengend. Dennoch freut sich die gelernte Ingenieurin, gemeinsam mit ihrem Mann die Schwangerschaft zu erleben.

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