Sauna und Schwangerschaft

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Dass regelmäßige Saunagänge förderlich für die Gesundheit sind, steht völlig außer Frage. Der Körper wird widerstandsfähig gegenüber vielen Krankheiten gemacht. So kommen Menschen, die regelmäßig eine Sauna aufsuchen, meist ohne schwerere Erkältungskrankheiten durch das Jahr und fühlen sich auch allgemein viel wohler.

Aber kann man eine Sauna auch aufsuchen, wenn man schwanger ist?

Diese Frage kann man getrost mit einem Ja beantworten. Wenn auch mit kleineren Einschränkungen.

Grundsätzlich sollte für Schwangere vor dem Besuch einer Sauna immer ein Gespräch mit dem behandelnden Gynäkologen stehen. Erst wenn dieser sein OK gibt, sollte man mit dem saunieren beginnen. Ausnahmen bestehen dann, wenn die Schwangere bisher keine Erfahrungen mit einer Sauna hat. In diesem Fall wird davon abgeraten, in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft mit dem Besuchen einer Sauna zu beginnen, da der Embryo in dieser Zeit besonders anfällig für Veränderungen in seinem Lebensumfeld reagiert.

Auch sollten Saunabesuche während der gesamten Zeit der Schwangerschaft nicht öfter als zwei Mal pro Woche stattfinden. Hohe Temperaturen sollten ebenfalls vermieden werden. Der beste Platz für eine Schwangere in der Sauna ist die unterste Bank, maximal noch die zweite, aber auf keinen Fall heißer. Ebenso sollte man eine Trockensauna einer Dampfsauna vorziehen. In der letzten Phase der Schwangerschaft ist es ratsam, auf Saunabesuche zu verzichten, da die ätherischen Öle von den Aufgüssen und auch die Wärme die Wehen einleiten können.

Bestenfalls sollte man eine Sauna wählen, die aus Zirbenholz besteht. Dieses Holz weist aufgrund der enthaltenen Harze und ätherischen Öle weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften auf. Informationen zu dieser Art von Sauna findet man auf http://bauer-holz.at. Bevor es direkt in die Schwitz-Kammer geht, wird der Körper mit einem entsprechend temperierten Fußbad auf den Saunagang vorbereitet.

Nach dem Saunagang sollte man auf einen Sprung ins kalte Tauchbad verzichten. Besser ist es, sich mit einem Wasserschlauch oder unter der Dusche abzukühlen. Dabei beginnt man im Idealfall mit den Beinen, gefolgt von Armen, Bauch und Rücken. Zu beachten sind natürlich ebenfalls die allgemeinen Saunaregeln, wie zum Beispiel ausreichendes Trinken.

Durch regelmäßige Saunabesuche können schwangere Frauen eine leichtere Geburt haben, da die gesamte Muskulatur weicher und entspannter ist. Ebenso werden die schwangerschaftstypischen Wassereinlagerungen durch das Schwitzen auf ein Minimum reduziert.


Bildnachweis: © freeimages.com – Laura Pirskanen

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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