Gesunde Ernährung für Kinder: Über eine Ernährungsberatung zu mehr Gesundheit?

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Im Kindergarten wird oft noch sehr genau darauf geachtet, was in die Brotdose kommt. Aber gesunde Ernährung für Kinder in der Schule ist schwerer zu bewältigen! Eine Ernährungsberatung schon im Kleinkindalter schafft Klarheit.

Gesunde Ernährung: nicht warten bis das Kind groß ist

Eine gesunde Ernährung für Kinder kann ganz einfach sein, wenn bestimmte Aspekte berücksichtigt werden. Dazu zählt auch, dass nicht alle Lebensmittel für alle Kinder gleichermaßen gut geeignet sind. Zudem sollten vor allem Schulkinder und Jugendliche bereits in der Lage sein, Stoffwechselzusammenhänge zu kennen und ihre Ernährungsgewohnheiten darauf abzustimmen. Gleich vorweg: Das heißt nicht, auf Süßes und andere Leckereien gänzlich verzichten zu müssen!

Wie das Stoffwechselprogramm Metabolic Balance zeigt, ist es durchaus möglich, ein individuelles Ernährungskonzept zu verfolgen, das zu mehr Gesundheit und einem besseren Lebensgefühl verhilft. Zu viele Schulkinder und Jugendliche fühlen sich schlapp, müde und lustlos. Oft wird das auf die Schule und die angeblich zu hohen Anforderungen geschoben. Doch weitaus wahrscheinlicher ist, dass die Ernährungsweise nicht passt!

Die Kinderernährung muss berücksichtigen, dass die Kleinen sich noch im Wachstum befinden, dass sie einen im Vergleich zum Erwachsenen höheren Kalorienbedarf haben und insbesondere, weil sie sich noch in der Entwicklung befinden, noch mehr darauf angewiesen sind, sich hochwertig zu ernähren.

Im besten Fall zieht die ganze Familie an einem Strang und achtet darauf, dass die Mahlzeiten ausgewogen und gesund sind. Damit einher geht nicht nur ein besseres Lebensgefühl, mehr Aktivität und Wohlbefinden, sondern auch ein geregelter Stoffwechsel, der wiederum zur Gesundheit beiträgt. Gesunde Ernährung für Kinder (und für den Rest der Familie), körperliche Gesundheit und geistige Aktivität bedingen einander und stehen in enger Symbiose.

Eine gesunde Ernährung für Kinder kann ganz einfach sein, wenn bestimmte Aspekte berücksichtigt werden. (Foto-Shutterstock: Ermolaev Alexander )

Eine gesunde Ernährung für Kinder kann ganz einfach sein, wenn bestimmte Aspekte berücksichtigt werden. (Foto-Shutterstock: Ermolaev Alexander )

Gesunde Ernährung für Kinder mit Metabolic Balance

Metabolic Balance ist ein Ernährungskonzept, das u.a. auf individueller Beratung beruht. Um die persönlich am besten geeignetsten Lebensmittel zu finden, ist es nötig, verschiedene Eckpfeiler zu berücksichtigen. Wie alt ist das Kind (ab dem alte von 8 Jahren werden von Metabolic Balance individuelle Ernährungspläne für Kinder erstellt), gibt es bereits Allergien oder Unverträglichkeiten zu berücksichtigen, wie aktiv ist es und gibt es eventuelle Erkrankungen, die bei der Ernährungsweise bedacht werden müssen?

Mit einbezogen werden auch persönliche Vorlieben, denn manche Kinder möchten einige Lebensmittel partout nicht essen, da können diese noch so gesund sein!

Außerdem erfolgt eine Blutabnahme um Aufschluss über den Gesundheitszustand und Vitalstoffhaushalt zu erhalten. Bei der Aufstellung des Ernährungsplans werden die Grundsätze gesunder Ernährungsweisen berücksichtigt, die sich ebenfalls an den eben genannten Aspekten orientieren müssen. So entsteht am Ende ein individueller Plan zur Ernährung, den es so kein zweites Mal gibt. Die Ernährungsberatung bezieht natürlich auch mit ein, dass die Kleinen gern mal etwas Süßes naschen wollen und dass es gerade bei Schulkindern unmöglich ist, die Mahlzeiten wirklich zu kontrollieren.

Das ist auch nicht wichtig, denn gesunde Ernährung für Kinder muss auch Spaß machen und darf nicht in Zwang ausarten. Fühlen sich die Kleinen oder vor allem Jugendliche unter Druck, werden sie die Freude am Essen und am gemeinsamen Kochen verlieren, Mahlzeiten werden zum sprichwörtlichen roten Tuch, was auf keinen Fall passieren sollte

Infografik: Der Speiseplan für eine nachhaltige und gesunde Ernährung für Kinder

Infografik: Der Speiseplan für eine nachhaltige und gesunde Ernährung für Kinder

So lässt sich gesunde Ernährung für Kinder erreichen

Schon im Kindergartenalter wird der Grundstein für die gesunde Ernährung für Kinder gelegt. Dort gibt es Obsttage, zuckerfreie Tage, Kochprojekte oder auch kleine Ernährungsberatungen. Auch wenn die Kleinsten noch nicht in der Lage sind, all die Tipps umzusetzen, werden sie doch bereits so früh für das Thema sensibilisiert. In der Schule muss das fortgeführt werden. Es ist allerdings immer noch wichtig, dass gesunde Ernährung kindgerecht erklärt wird, denn wenn es die Kinder verstanden haben, dann setzen sie es auch um.

 

Auch die folgenden Tipps können helfen, gesunde Ernährung für Kinder interessant zu machen:

  • gesunde Kinderernährung muss einfach sein und zur Selbstverständlichkeit im Alltag werden
  • die ganze Familie sollte sich mit dem Thema befassen und das Essen mit gemeinsamen Erlebnissen verbinden (Einkaufen und Kochen finden gemeinsam statt)
  • Eltern sollten ein gutes Vorbild sein
  • individuelle Vorlieben mit integrieren
  • abwechslungsreiche Mahlzeiten auf den Tisch bringen
  • kreativ kochen, dennoch auf einfache Rezepte achten, die sich leicht abwandeln lassen
  • den Teller ansprechend anrichten, denn das Auge isst mit (z.B. Figuren aus Gemüse, etc.)
  • regional und saisonal einkaufen
 Schon im Kindergartenalter wird der Grundstein für die gesunde Ernährung für Kinder gelegt. (Foto-Shutterstock:   Ilike)

Schon im Kindergartenalter wird der Grundstein für die gesunde Ernährung für Kinder gelegt. (Foto-Shutterstock: Ilike)

Gesunde Ernährung für Kinder: Auf spezielle Kinderlebensmittel besser verzichten

Zugegeben, es ist wirklich verlockend: Im Handel stehen die kleinen Joghurtbecher oder Quetschies, die speziell für Kinder gedacht sind. Bunte Aufdrucke und Figuren, die die Kleinen aus dem Fernsehen kennen, sollen zum Kauf verführen. Dabei handelt es sich nicht einfach um in kleine Packungen verpackte Lebensmittel, die auch für Erwachsene erhältlich sind, sondern um die enorm gezuckerte Variante, die größtenteils noch weitaus mehr Fett enthält.

Fett ist ein Geschmacksträger und ist nach Meinung vieler Hersteller in Kombination mit Zucker ideal um Kinderlebensmitteln anzureichern für ein besonderes Geschmackserlebnis. So bindet man seine Kunden, die schon bald quengeln, wenn sie ihren Lieblingsjoghurt, die Kinderkekse oder andere Leckereien nicht bekommen. Genervte Eltern geben auf und sind der Meinung: So schlimm wird es schon nicht sein! Doch weit gefehlt, genauso schlimm ist es. Zu viel Zucker und Fett macht nicht nur dick, sondern beeinflusst den gesamten Stoffwechsel nachhaltig und das negativ. Der Blutzuckerspiegel schnellt nach dem Genuss in die Höhe, sinkt dann aber rasch wieder ab.

Gesunde Lebensmittel hingegen lassen den Blutzuckerspiegel viel langsamer ansteigen, eine längere Zeit auf einer Höhe verharren, ehe er deutlich langsamer abfällt. Der Unterschied ist leicht zu merken: Wurde Süßes oder andere kurzkettige Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte gegessen, meldet sich schon bald der Heißhunger auf mehr. Gesunde Lebensmittel lassen auch ein gesundes Hungergefühl aufkommen. Im Endeffekt nehmen Kinder (und auch Erwachsene) durch den Heißhunger deutlich mehr Energie zu sich, als sie eigentlich benötigen würden. Das kann auch die körperliche Entwicklung der Kinder nicht mehr kompensieren! Übergewicht bis hin zur Fettleibigkeit sind mögliche Folgen.

Gesunde Ernährung für Kinder darf nicht kompliziert sein und muss sich vor allem mit dem Alltag vereinbaren lassen. (Foto-Shutterstock: _Sharomka )

Gesunde Ernährung für Kinder darf nicht kompliziert sein und muss sich vor allem mit dem Alltag vereinbaren lassen. (Foto-Shutterstock: _Sharomka )

Metabolic Balance: Den Alltag meistern

Gesunde Ernährung für Kinder darf nicht kompliziert sein und muss sich vor allem mit dem Alltag vereinbaren lassen. Dabei stellt sich die Schulverpflegung als besonders problematisch dar. Das, was den Kindern dort aufgetischt wird, hat mit gesunder Kinderernährung häufig sehr wenig zu tun und entspricht auch nicht den Ratschlägen zur gesunden Ernährung von Schulkindern, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung herausgegeben werden.

Viel Fertigprodukte, Weißmehle, verarbeitetes Fleisch, wenig Gemüse und kaum frisches Obst sind leider üblich. Kitas und Schulen, in denen das Essen frisch zubereitet wird, gibt es kaum noch. Meist werden Dienstleister beauftragt, die die Warmverpflegung übernehmen und Speisen liefern, in denen selbst das letzte Vitamin verschwunden ist.

Nährstoffe sind somit kaum noch vorhanden, dafür sind die Speisen schnell portioniert und vergleichsweise günstig. Außerdem werden häufig stark zuckerhaltige Softdrinks verkauft, die in engem Zusammenhang mit Übergewicht und weiteren Folgeproblemen stehen. Eine Ernährungsberatung zeigt diese Fehler vielen Eltern zum ersten Mal auf. Einige Schulen zeigen bereits, dass es möglich ist, auch anders für die Speisen der Schulkinder zu sorgen und lassen das Essen in der Schulküche frisch kochen. Heraus kommen gesündere, schmackhaftere Speisen, die positiv zur Entwicklung der kleinen und großen Schulkinder beitragen.

Doch der Alltag ist auch aus anderem Grunde schwierig: Sind die Eltern berufstätig, bleibt kaum Zeit für das gemeinsame Kochen und es wird gern zu Fertigessen gegriffen. Pizza und Co. sind aber deutlich zu energiereich und zu nährstoffarm. Wer die gesunde Entwicklung seines Kindes unterstützen möchte, sollte auf einen ausgewogenen Speiseplan achten, der die oben genannten individuellen Aspekte berücksichtigt. Auch Süßes darf auf diesem Speiseplan stehen, sollte jedoch keinen zu hohen Stellenwert bekommen.

Sicherlich gibt es immer wieder Situationen, in denen sich auch der beste Speiseplan und das tollste Ernährungskonzept nicht anwenden lassen. Man denke hier nur einmal an Weihnachten oder Ostern mit der Vielzahl an Süßigkeiten, die erstaunlicherweise ohne nennenswerte Beschwerden im Bäuchlein der Naschkatzen verschwinden.

Doch Eltern können beruhigt sein: Stimmt das Ernährungskonzept des Kindes ansonsten, sind solche ernährungstechnischen Fehltritte für den Organismus kein Problem. Für kurze Zeit kann er einen Mangel an Nährstoffen kompensieren, wenn er danach wieder ausgewogen ernährt wird.

Die folgenden Tipps helfen dabei, Schulkinder gesund zu ernähren:

  • viel frisches Obst und Gemüse auf den Speiseplan bringen
  • Zwischenmahlzeiten aus Obst, Gemüsesticks, Milchprodukten oder Milchgetränken zusammenstellen
  • wenig Wurst und Wurstwaren
  • einmal pro Woche eine Fischmahlzeit einplanen
  • saisonale und regionale Produkte frisch zubereiten
  • auf spezielle Kinderlebensmittel verzichten
  • gesunde Getränke zur Verfügung stellen
  • Faustregel für Süßes: nur so viel pro Tag essen, wie in eine Kinderhand passt
Grundschulkinder berichten häufig darüber, dass sie im Unterricht nicht trinken dürfen. (Foto-Shutterstock: VGstockstudio)

Grundschulkinder berichten häufig darüber, dass sie im Unterricht nicht trinken dürfen. (Foto-Shutterstock: VGstockstudio)

Trinkt das Kind genug?

Grundschulkinder berichten häufig darüber, dass sie im Unterricht nicht trinken dürfen. In der Pause sind sie mit Toben beschäftigt und bringen infolgedessen die Trinkflasche am Nachmittag unberührt mit nach Hause. Andere Schulkinder sind von Natur aus „Wenigtrinker“ und kommen nicht auf die empfohlene Trinkmenge pro Tag. Doch es spielt nicht nur eine Rolle, dass die gesunde Ernährung für Kinder berücksichtigt wird. Ihre Entwicklung wird auch durch das ausreichende Trinken beeinflusst.

Wasser lösliche Vitamine benötigen ein Mindestmaß an Flüssigkeit, um aktiv zu werden. Der gesamte Organismus und jede Zelle des Körpers braucht Wasser, um den eigenen Stoffwechsel auf dem nötigen Niveau zu halten. Zu wenig zu trinken, kann auch Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Abgeschlagenheit nach sich ziehen. Einige Schulkinder klagen bereits über Probleme mit den Harnwegen, was häufig genug auf eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr zurückzuführen ist.

Wichtig ist, dass Eltern auch darauf achten und dass ein Ernährungskonzept gewählt wird, das die Trinkgewohnheiten berücksichtigt, wie das bei Metabolic Balance der Fall ist. Teilweise hilft es schon, dem Kind eine Flasche zur Verfügung zu stellen, an der direkt ablesbar ist, wie viel heute schon getrunken wurde, das spornt die Kleinen an vermehrt zu trinken. Auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft empfiehlt nicht nur die gesunde Ernährung für Kinder, sondern auch das ausreichende Trinken.

Wer sich näher zum Thema gesunde Ernährung für Kinder, gesunder Stoffwechsel und ausreichende Trinkmenge informieren oder einen individuellen Ernährungsplan erstellt haben möchte, sollte sich direkt bei Metabolic Balance melden. (Foto-Shutterstock:  Oksana Kuzmina )

Wer sich näher zum Thema gesunde Ernährung für Kinder, gesunder Stoffwechsel und ausreichende Trinkmenge informieren oder einen individuellen Ernährungsplan erstellt haben möchte, sollte sich direkt bei Metabolic Balance melden. (Foto-Shutterstock: Oksana Kuzmina )

Wichtig: Ideale Getränke sind ungesüßte Tees, Saftschorlen und Wasser.

Leitungswasser hat in Deutschland eine so hohe Qualität, dass der gesunde Durstlöscher direkt aus der Leitung kommen kann. Es muss kein teuer gekauftes Mineralwasser aus dem Supermarkt sein!

Wer sich näher zum Thema gesunde Ernährung für Kinder, gesunder Stoffwechsel und ausreichende Trinkmenge informieren oder einen individuellen Ernährungsplan erstellt haben möchte, sollte sich direkt bei Metabolic Balance melden. Die Teilnahme an diesem ganzheitlichen Programm sorgt für neue Erkenntnisse in puncto gesunder Ernährung und das nicht nur für Kinder!

Über Sabrina Müller

Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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