Schnell schwanger werden: Tipp #5 – Treiben Sie mehr Sport!

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Scheinbar in allen Lebenslagen und bei gänzlich verschiedenen Dingen heißt es, man solle mehr Sport treiben. Da ist auch etwas Wahres dran, wobei sich hier natürlich diejenigen ausnehmen müssen, die ohnehin schon ständig sportlich unterwegs sind. Wer schnell schwanger werden möchte, muss nicht zum Hochleistungssportler mutieren. Vielmehr geht es um regelmäßige Bewegung und ab und zu ein bisschen schwitzen.

Was macht Sport mit dem Körper?

Wer sich sportlich betätigt, tut seinem gesamten Körper etwas Gutes. Die Muskulatur und der ganze Bewegungsapparat werden gefordert und gefördert. So manche Schlemmerei wird aufgrund des erhöhten Kalorienverbrauchs rasch wieder vergessen und die Schokolade bleibt nicht – scheinbar tafelweise – auf den Hüften und an den Oberschenkeln hängen. Dabei ist erwiesen, dass eine trainierte Muskulatur generell mehr Kalorien verbraucht, als wenn der Körper Sport nur vom Hörensagen her kennt. Schon dies allein dürfte für alle Schleckermäulchen Grund genug sein, sich wenigstens zweimal pro Woche auf die Socken zu machen und sich zu bewegen.

Durch Sport wird die Durchblutung angeregt, was wiederum gute Auswirkungen auf die Sauerstoffaufnahme sowie den Sauerstofftransport im Körper hat. Das Immunsystem wird gestärkt und die Organe werden besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Kurzum: Durch Sport wird die Gesundheit gestärkt und außerdem werden Stresshormone abgebaut. Diese können einer Schwangerschaft entgegenwirken.

Schnell schwanger werden: Wie viel Sport ist gesund?

Ein genaues Maß gibt es hier nicht. Vielmehr muss jeder selbst einschätzen, wie lange er sich beim Sport wohlfühlt und wann die Grenze zur Überforderung überschritten wird. Diese ist unbedingt zu vermeiden, denn der Körper wird negativ gefordert. Er hat nach dem Sport dann nur noch mit der Erholung zu tun und der positive Effekt ist sehr gering.

Empfohlen wird, zwei- bis dreimal in der Woche für mindestens dreißig Minuten Sport zu treiben. Angestrebt werden sollte dabei ein leichtes Schwitzen. Wer untrainiert ist, sollte besser mit weniger beginnen und die Anforderungen nach und nach steigern.

Wer sich mit Sport hingegen nicht so recht anfreunden kann, sollte wenigstens versuchen, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Man denke hier an das Radeln zur Arbeit, das Nutzen der Treppe statt des Lifts oder das Aussteigen aus den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Station früher.

Schnell schwanger werden: Leistungssportler und Schwangerschaft

Auch Leistungssportlerinnen wollen vielleicht früher oder später ein Kind und dann möglichst schnell schwanger werden. Dass das nicht unbedingt leicht ist, werden sie zumindest dann merken, wenn sie noch nicht abtrainiert haben. Der Körper ist voll und ganz auf Leistung eingestellt, das hormonelle Gleichgewicht stimmt nicht. So kann zum Beispiel bei Frauen der Testosteronspiegel in ungesunde Höhe schnellen, was einer Schwangerschaft entgegenwirkt. Bei Männern, die intensiven Leistungssport betreiben, kann das Testosteron hingegen so stark abfallen, dass Libido und Zeugungsfähigkeit bis zu einer Normalisierung des Hormonspiegels nicht gut bis gar nicht vorhanden sind.

Wer nun also Sport treibt, weil eine gesündere Lebensweise angestrebt wird, sollte es nicht übertreiben. Moderate Bewegung für Ungeübte, etwas mehr Sport für bereits Trainierte – so ist es optimal.

Schnell schwanger werden: Welche Sportarten sind gut?

Grundsätzlich gibt es hier keine Einschränkungen, im Gegensatz zu einer bereits bestehenden Schwangerschaft. Bei einer solchen sollten Sie auf Sportarten, die mit harten Erschütterungen und schnellen Stopps verbunden sind, verzichten. Reiten, Tennis und Fußball sind dann nicht mehr zu empfehlen. Aber bis es soweit ist, können Sie natürlich gern allen Sportarten nachgehen, die Sie interessieren und zu denen Sie motiviert sind. Denn immerhin ist es immer eine Frage des Spaßes, ob eine Sache weiter fortgeführt wird oder ob es sich um die berühmte Eintagsfliege handelt. Sie sollten nicht unbedingt eine gänzlich neue Sportart in Erwägung ziehen. Gehen Sie zum Laufen, fahren Sie Rad, schwimmen Sie oder finden Sie eine andere Sportart, die in erster Linie die Ausdauer fördert und möglichst die gesamte Muskulatur beansprucht.


Bildnachweis: © freeimages.com – John Nyberg

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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