37. Schwangerschaftswoche (SSW)

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Endlich kein Frühchen mehr! Wenn Sie Ihr Kind jetzt in der 37. Schwangerschaftswoche (37. SSW) zur Welt bringen, gilt es nicht mehr als Frühchen. Es ist voll lebensfähig und braucht wahrscheinlich auch keine Unterstützung mehr zur Anregung der Atmung. Doch Achtung: Wer im Geburtshaus entbinden möchte, sollte darauf hoffen, dass die Geburt noch auf sich warten lässt. Die Aufnahme dort ist in der Regel erst ab der vollendeten 37. Woche möglich.

Babys Entwicklung in der 37. Schwangerschaftswoche (SSW)

SSW 37?  Das bedeutet, Sie sind nun 36 Wochen und eine bestimmte Anzahl von Tagen schwanger,  zum Beispiel SSW 30+0 Tage, SSW 36+1 Tag, SSW 36+2 Tage, SSW 36+3 Tage, SSW 36+4 Tage, SSW 36+5 Tage, SSW 36+6 Tage.

SSW 37?
Das bedeutet, Sie sind nun 36 Wochen und eine bestimmte Anzahl von Tagen schwanger,
zum Beispiel SSW 36+0 Tage, SSW 36+1 Tag, SSW 36+2 Tage, SSW 36+3 Tage, SSW 36+4 Tage, SSW 36+5 Tage, SSW 36+6 Tage.
Bild: © Fotolia – Olesia Sarycheva

Ihr Baby bringt nun rund 2.950 Gramm auf die Waage und misst vom Scheitel bis zur Sohle rund 48 Zentimeter. Die Lungen sind ausgereift und nur wenige Kinder benötigen bei einer Geburt zu diesem Zeitpunkt noch ein wenig Sauerstoff zur Unterstützung und Anregung. Senkwehen und Übungswehen bewirken eine leichte Massage beim Kind und die Organe werden damit zur Arbeit angeregt.

Das Baby wird sich nun kaum noch bewegen, denn der Platz wird schließlich nicht mehr, dennoch wächst das Kleine weiter und nimmt zu. Die Fettschicht ist ausreichend dick, um dem Kind für die ersten Tage und Wochen nach der Geburt eine Energiereserve zu bieten. Kurzum: Ihr Kind ist fertig und wartet nun ebenfalls auf die Dinge, die da kommen mögen.

Mamas Zustand in der 37. Schwangerschaftswoche (SSW)

Die meisten werdenden Mütter haben auf die 37. Schwangerschaftswoche hingefiebert, denn nun würde das Kind bei einer Geburt vor dem errechneten Termin keine Frühgeburt mehr sein. Viele Mamas beginnen nun, verstärkt in sich hineinzuhören und auf Anzeichen für eine möglicherweise bald bevorstehende Geburt zu warten. Wer das erste Kind erwartet, ist hier sicherlich besonders aufgeregt. Mehrgebärende wissen bereits, wie ihr Körper kurz vor der tatsächlichen Geburt reagiert und worauf sie achten müssen.

Die Schwangerschaftsbeschwerden nehmen leider immer noch zu und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Frauen die letzten Tage bis zur Geburt zählen. Vor allem in den Wintermonaten, wenn das Anziehen der dicken Kleidung mit jedem Tag beschwerlicher wird, ist der Wunsch nach einem baldigen Ende des Zustands verständlich. Außerdem möchte die Mama doch nun endlich das Baby auch im Arm halten können und nicht nur immer über den Ultraschall beobachten!

Hilfe, der Bauch juckt!

Die Haut am Bauch der werdenden Mutter leistet Großartiges: Sie dehnt sich unwahrscheinlich und überspannt einen Bauch, der normalerweise niemals einen solchen Umfang eingenommen hätte. Gleichzeitig wird die Haut aber auch dünner und viel empfindlicher. Oft reagiert sie mit starkem Juckreiz, der für die Mama wirklich unangenehm werden kann. Wird zu viel gekratzt, bilden sich schnell irritierte Stellen. Hilfreich ist es in einem solchen Fall, die Haut gut zu cremen. Die tägliche Behandlung mit einem Babyöl kann helfen, die juckende Haut zu beruhigen. Außerdem erhält der Nachwuchs damit gleich noch einige extra Streicheleinheiten. Hebammen empfehlen aber, das Eincremen oder Einölen nicht zur Massage werden zu lassen. Denn diese kann die Wehen in Gang setzen, und auch wenn die Sehnsucht groß ist, wird dem Baby doch jeder Tag gegönnt, an dem es sich noch auf die Geburt vorbereiten kann.

Gegen das ständige Jucken kann auch das Abreiben mit Apfelessig helfen, wobei der Essig gekühlt sein sollte. Da viele Schwangere aber sehr empfindlich auf Düfte reagieren, sollten Sie erst einmal probieren, ob Ihnen der Geruch überhaupt zusagt.

Auch jetzt noch können Schwangerschaftsstreifen auftreten, die von den meisten Frauen doch so gefürchtet sind. Sie sind Risse im Bindegewebe und erscheinen blau bis lila. Wer ein schwaches Bindegewebe besitzt, kann sich hier freuen: Von Schwangerschaftsstreifgen sind die Frauen eher betroffen, bei denen das Bindegewebe sehr straff ist. Diese auch als Dehnungsstreifen bekannten Male sind eine bleibende Erinnerung an die Zeit der Schwangerschaft. Sie gehen nie wieder richtig weg, verblassen aber im Laufe der Zeit zu kaum sichtbaren, hellen bis glasig erscheinenden Streifen. Richtig zu sehen sind sie eigentlich nur wieder im Sommer, wenn die Haut an diesen Stellen ungleichmäßig oder gar nicht bräunt. Aber mal ehrlich: Was sind schon ein paar Streifen gegen das Gefühl, endlich Mutter zu sein, ein Kind ausgetragen und auf die Welt gebracht zu haben?


Bildnachweis: © Fotolia – RioPatuca Images

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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